Neu-Olvenstedt. Nach fünfwöchiger Pause konnten die Handballerinnen des BSV 93 zu Hause nicht gegen den Tabellenletzten der Mitteldeutschen Oberliga der Frauen, den HBV Jena, gewinnen. Mit einem mageren 19:19 (10:7) blieben die Gastgeberinnen gegen die im Vergleich zum 32:21-Hinrundensieg auf mehreren Positionen umformierten Thüringer unter ihren Erwartungen.

Von Beginn an lief es bei den Magdeburgerinnen nicht rund. Jena führte bereits 4:2 nach fünf Minuten, ehe die Gastgeberinnen endlich aufwachten. Durch Tore von Thomas, Pilgrim und J. Krüger führten sie nach 18 Minuten zum ersten Mal. Im weiteren Verlauf konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen, immer wieder waren technische Mängel auf beiden Seiten die Ursache. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff schafften es die Elbestädterinnen auf drei Tore zu enteilen.

In Hälfte zwei dachten alle BSV-Anhänger, der Knoten sei geplatzt. Es wurde zwar nicht schön gespielt, aber zumindest die Abwehr stand wieder stabiler. In der 42. Minute konnte der Vorsprung durch Kluba auf 15:10 ausgebaut werden. Was dann in den Köpfen vorging und auf dem Feld geschah, brachte Trainer Ziegler fast zur Verzweiflung. Durch fünf Abspielfehler in Folge, welche alle durch die Thüringerinnen bestraft wurden, war das Spiel beim Stand von 15:15 in der 47. Minute wieder völlig offen.

In der verbleibenden Zeit wurden beste Chancen (zwei Konter, drei Strafwürfe) nicht genutzt. Am Ende konnten die BSV-Damen mit der Punkteteilung noch zufrieden sein, da Stefanie Krüger einen letzten Wurf kurz vor Schluss parierte.

BSV 93: S. Krüger, Lindau – Thomas 3, Böthig, Kluba 5, Mzyk 1, Weißenborn 2/1, Göbel 1, J. Krüger 6/5, Hübner, Nehring, Pilgrim 1.