Magdeburg. Noch knapp fünf Monate habe ich Zeit für die Vorbereitung zu meinem ersten Marathon. Bisher haben sich 642 Läuferinnen und Läufer offiziell angemeldet. Seit kurzem hängt auch ein Trainingsplan an meiner Pinnwand, den mir Achim Janeck von der VLG Magdeburg 1991, der Veranstalterin des Laufes, erarbeitet hat.

Achim hat mir bestätigt, dass ich gute Voraussetzungen mitbringe. Seit mehr als 18 Monaten laufe ich regelmäßig drei bis vier Mal wöchentlich mehr als 30 Kilometer insgesamt. Nun muss ich aber beginnen, längere Einzelstrecken zwischen 15 und 30 Kilometern zu laufen. "Lang und langsam" ist dabei das Motto. Wichtig ist dabei auch, die Tempo- und Belastungssteigerung um maximal zehn bis 20 Prozent pro Woche zu steigern, um Überbelastung und damit Trainingsausfälle zu vermeiden.

Im Juni und Juli werde ich also 54 bis 60 Kilometer pro Woche laufen. Dienstags steht ein "normaler" Lauf von ca. einer Stunde im Plan. Mittwochs nehme ich am Lauftreff der VLG teil und laufe unter Achim Schulzes Anleitung drei Mal 1 000 m und zwei Mal 5 000 m auf dem Sportplatz Seilerwiesen. Das ist ungewohnt und ganz schön hart. Dafür darf ich mich donnerstags und freitags ausruhen. Am Samstag laufe ich eine längere Strecke zwischen 15 und 20 Kilometern. Der Sonntag ist wieder abwechslungsreicher mit 20 Minuten Gymnastik, 20 Minuten gemütlichem Laufen und 20 Minuten Tempoläufen.

Neu sind für mich auch die Läufe mit wechselndem Tempo. Eigentlich laufe ich lieber ein konstantes Tempo, aber Achim meint, das sei notwendig für die Verbesserung meiner Laufökonomie. Naja, ein bisschen weh tun muss es wahrscheinlich auch, immerhin will ich Marathon laufen. Wenn es mir mal nicht so gut geht, soll ich auf meinen Körper hören und eine Pause machen. Ach ja, und langsames Erwärmen vor dem Training und das Dehnen nach dem Training sind ganz wichtig. Mit solch einem Trainingsplan kann eigentlich nichts mehr passieren.

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