Magdeburg. In einem hart geführten Spiel in der Mitteldeutschen Oberliga verloren die Handballerinnen des BSV 93 beim Dauerrivalen TSV Niederndodeleben mit 25 : 29 ( 14 : 11 ) Toren.

Dabei waren die Voraussetzungen für einen BSV-Sieg oder zumindest einen Punktgewinn nicht schlecht. Bis auf die Dauerverletzte Jana Fritz waren alle anderen Spielerinnen des BSV-Kaders an Bord.

Das Spiel verlief zu Beginn, wie es sich BSV-Trainer Jens Ziegler vorgestellt hatte. Aus einer sicheren Abwehr heraus schaltete der Gast schnell in den Angriff um. Bereits nach sechs Minuten mussten die Gastgeberinnen beim Stand von 5 : 1 ihre Auszeit nehmen.

Die angedachten Veränderungen zeigten aber nicht gleich den gewollten Effekt. Magdeburg spielte konzentriert und flüssig weiter. Ab Mitte der ersten Halbzeit ließen die BSVSpielerinnen aber etwas nach. Vor allem im Angriff fehlte jetzt die notwendige Abgeklärtheit. So kämpften sich das gastgebende Team immer mehr heran.

Beim Stand von 10 : 8 ( 21. ) nahm dann der BSV seine Auszeit. Danach kam die Gastmannschaft wieder besser ins Spiel, baute bis zur Pause ihren Vorsprung auf 14 : 11 aus.

Mit dem Beginn der zweite Hälfte machten die TSV-Spielerinnen viel Druck und glichen in der 34. Minute zum 14 : 14 aus. Aber die Elbestädter legten nach, warfen zwei Tore in Folge. Doch die Heimmannschaft hatte ihre Antwort parat und erkämpfte sich den erneuten Ausgleich ( 16 : 16 / 37. ).

Einmal noch konnten die Olvenstedterinnen Paroli bieten und gingen mit 18 : 16 ( 29. ) in Front. Ab dann gelang ihnen im Angriff aber fast nichts mehr. Mit fünf Toren in Folge drehte der Drittletzte der Tabelle das Spiel. Die Mannschaft von Jens Ziegler kämpfte, hielt dagegen. Aber es waren einfach zu viele Chancen, welche ausgelassen wurden ( elf Fehlwürfe und drei Strafwürfe allein in Halbzeit zwei ).

Durch diese Niederlage verschlechterte sich der BSV 903 auf den sechsten Rang der Tabelle, während der TSV auf Rang neun verbleibt.

BSV 93 : S. Krüger, Sichmund – Thomas 1, Böthig, Friedrich, Mzyk, Weißenborn 10 / 1, Göbel 2, J. Krüger 5 / 5, Hübner 1, Nehring, Pilgrim 3, Kluba 3 / 2.