Magdeburg. Mit den ersten warmen Tagen holen auch die Triathleten ihre Rennräder und Zeitfahrmaschinen aus dem Keller. Während Anfang März beim ersten Sachsen-Anhalt-Duathlon des Jahres noch Crosslauf und Mountainbike im Gelände auf dem Programm standen, wird am Sonnabend in Tangermünde bei den Landesmeisterschaften im Duathlon endlich wieder auf der Straße gefahren.

Fünf Kilometer Laufen, knapp 30 km Rad und nochmals fünf km Laufen stehen auf dem Programm. Favorit ist einmal mehr – trotz einer kürzlich überstandenen Handoperation – der für Tangermünde startende Steffen Rarek. Sollte er noch nicht seine volle Form gefunden haben, so wird er sich gegen die MTC-Athleten Thomas und Jörg Röver sowie Karsten Ballschmieter wehren müssen. Beim Duathlon immer vorn dabei sind auch die alten Hasen vom USV Halle, Berger, Köhn und Altner.

Ganz neu gegründet und sehr stark einzuschätzen ist das für Osterburg startende "Täves Tri-Team" mit Kleinsteuber, Fischer, Mädicke und Friedrich, die jedoch in Osterburg hochmotiviert allesamt noch patzten. Somit scheinen diese auch chancenlos in der Gesamtwertung des Duathloncups, der nach Tangermünde mit dem Geiseltalduathlon am 8. Mai in Braunsbedra sein Finale finden wird.

Ende Mai fällt in Halle der Startschuss für die Triathlon-Landesliga. Neu ist, dass Vereine nun mit zwei Teams ins Rennen gehen können. Dieser und der Fakt, dass der "Rest" des Landes dem MTC nach vier Titeln in Folge endlich den Meistertitel abjagen will, hat zu einigen Veränderungen in den Teamaufstellungen geführt. Bis Mitte Mai kann noch verändert werden, fest steht jedoch, dass der MTC mit zwei Teams (RIEMER-MTC und Runners Point/MTC) starten wird. Der USV Halle hat Altersklassen-Vizeweltmeister Peter Altner aus Tangermünde zurückgeholt und wird um ihn, Berger und Köhn sicher ein starkes Team aufbauen.

Den Sieg hat auch Täves Tri-Team auf den Fahnen, dessen Starter 2010 – noch in verschiedenen Vereinen – stets auf vorderen Plätzen zu finden war. Geschwächt hingegen dürfte Tangermünde aus dem Wechsel hervorgehen, das sich in den vergangenen Jahren vor allem mit Hallensern verstärkt hatte. Ebenfalls mit Abwanderungen hat der USC Magdeburg zu kämpfen. Sebastian Gutsche und Steve Hellmann haben jobbedingt die Stadt verlassen. Bleibt zu hoffen, dass der USC sich mit neuen Studenten verstärken konnte. Es wird auf jeden Fall spannend.