Von Mathias Schütz

Stadtfeld. Nach der tollen Vorwochenleistung gegen den HC Lauchhammer (6:0) müssen die Männer des MSV Börde in der 1. Mitteldeutschen Hockeyliga am morgigen Sonntag beim ambitionierten Erfurter HC antreten.

Beide Teams sind gegenwärtig von ihren Zielstellungen einiges entfernt. Während der MSV mit derzeit sechs Punkten noch mitten im Abstiegskampf steckt, sind die Aufstiegshoffnungen der Thüringer ins Stocken geraten. Zwar sind die Erfurter noch Dritter, doch beträgt der Rückstand auf Spitzenreiter Post SV Chemnitz bereits acht Zähler. So stellt sich die Frage, ob die Stadtfelder mit dem wiedergewonnenen Selbstvertrauen aus der Situation des Gastgebers Kapital schlagen können.

Allerdings wissen die Börde-Cracks, dass ihnen zum einen morgen ein anderes Kaliber gegenüberstehen wird als zuletzt an der Harsdorfer Straße und sie zum anderen ihre Mannschaft erneut umbauen müssen. Mit Torhüter Holger Schmidt, Mittelfeldmotor Malte Ahrens sowie den Stürmern Alexander Veenhof, Enrico Kaufhold und Michael Schmidt fallen gleich fünf wichtige Stützen aus, die Trainer Oliver Junker ersetzen muss.

So dürfen sich die Stadtfelder keine spielerischen Ausfälle leisten, um am Ende nicht unter die Räder zu kommen.