Magdeburg. Am 27. Spieltag der Fußball-Verbandsliga reist der MSV 90 Preussen am morgigen Sonnabend zur zweiten Mannschaft des Halleschen FC. Anstoß im Stadion am Böllberger Weg ist bereits um 14 Uhr. Mit dieser um einer Stunde früheren Anstoßzeit kamen die Sudenburger nicht nur einer Bitte des HFC nach, sondern sind so ebenfalls etwas früher zum mannschaftlichen Abendessen zu Hause.

Vor der Begegnung gegen die spielstarke Regionalliga-Reserve des HFC warnt Preussen-Trainer Dirk Hannemann. "Wir dürfen sie nicht ins Spiel kommen lassen, müssen mit Leidenschaft und köperlichem Einsatz gegenhalten!" Hannemann hofft, dass seine Elf an die Offensivleistung aus dem Staßfurt-Spiel anknüpfen kann. "Wichtig ist aber, dass hinten die Null steht", so der Trainer, der sich am vergangenen Freitag gegen Ende des Spieles gegen Staßfurt mächtig ärgerte, dass seine Mannschaft eine klare 4:1-Führung noch fast aus der Hand gegeben hatte. Letztlich blieb man aber mit 4:3 siegreich.

"Diese Fehler dürfen wir gegen Halle nicht wiederholen. Da müssen wir gut in der Abwehr stehen, uns ordentlich verschieben und unsere Chancen in der Offensive suchen und nutzen." Allerdings meint Hannemann auch, das gegen den HFC II die Tagesform eine entscheidende Rolle spielen wird.

Die Preussen müssen in Halle auf die verletzten Virginijus Dapkus, Daniel Sommermeyer, Patrick Podehl, Hannes Schock und Tobias Ginter verzichten. Eventuell kommt aber Alexander Siemke nach seiner schweren Knieverletzung zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz im Jahr 2011.