Zum Rückrundenauftakt in der Mitteldeutschen Feldhockey-Liga empfangen die Herren des MSV Börde am Sonntag um 11 Uhr auf dem Kunstrasenplatz des GutsMuths-Stadions den HC Lauchhammer.

Stadtfeld. Die Stadtfelder stehen gleich in der ersten Rückrundenpartie vor der besonders hohen Hürde im Kampf um den Klassenerhalt. Denn das Kellerduell zwischen Schlusslicht MSV Börde (3 Punkte) und dem Tabellenvorletzten aus der Lausitz (5) ist ein so genanntes Sechs-Punkte-Spiel.

Gehen die Gastgeber am Sonntag als Sieger vom Platz, würden sie die Rote Laterne erst einmal an die Gäste abgeben. Andererseits würde eine Niederlage die Chancen der Stadtfelder auf den Klassenerhalt wohl gegen null tendieren lassen. Starke Nerven sind also gefragt.

Doch wieder einmal werden die Börde-Cracks vor einer besonders bedeutenden Partie auch wieder arg von personellen Ausfällen geplagt. Die Verletztenliste ist lang. Erst kürzlich im Training verletzte sich Nachwuchskeeper Steven Bresch am Knie. Das Talent sollte eigentlich als Nummer eins auflaufen, doch daraus wird vorläufig erst einmal nichts. So rückt Martin Schumann wieder in den Kasten.

Spielertrainer Oliver Junker hat aber mit noch weiteren Ausfällen zu kämpfen. Ronny Amler, Markus Schmezko sowie Stephan Zeilinga werden in der Rückrunde der Feldhockey-Saison überhaupt nicht mehr zum Einsatz kommen können. Darüber hinaus gibt es immer wieder berufs- oder studienbedingt zwischenzeitliche Ausfälle, stehen manche akteure nur als "Standby-Spieler" in Reserve.

So war man bei den Stadtfelder an der Harsdorfer Straße froh, mit Alexander Vennhof, der zuletzt beim Crefelder HTC II aktiv war, zumindest einen Neuzugang begrüßen zu können. Der technisch beschlagene Neu-Magdeburger soll den Stadtfeldern helfen, die Klasse zu halten.

Die Testspiele der letzten Tage in Berlin und Goslar verliefen zwar nicht optimal, aber zumindest im spielerischen Bereich gab es Fortschritte.