Stadtfeld (lbe) Die B-Jugend-Handballer des SC Magdeburg errangen am vergangenen Wochenende vor heimischer Kulisse den Norddeutschen Meistertitel. Mit diesem Sieg qualifizierten sich die Schützlinge der Trainer Christian Pöhler und Lars Becker für das Viertelfinale zur Deutschen Meisterschaft.

Zunächst wurden in den Halbfinalbegegnungen die Finalisten für das Endspiel ermittelt. Der Hastedter TSV setzte sich hierbei souverän mit 38:14 gegen den TV Bissendorf-Holte durch. In der zweiten Partie hatten es die gastgebenden Club-Jungen mit den TSV Burgdorf zu tun.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase (5:5, 9. Minute) konnten sich die Elbestädter Tor um Tor absetzen und lagen zwei Minuten vor der Pause mit 16:10 in Front. Allerdings hielt das Torepolster nicht, da Burgdorf noch zweimal verkürzte. So wurden beim Stand von 16:12 die Seiten gewechselt.

In der zweiten Hälfte blieb die Partie spannend. Burgdorf ließ sich nicht abschütteln und die Hausherren konnten sich nicht weiter absetzen (23:18, 37.). Als dann Burgdorf durch drei Tore in Folge auf 21:23 verkürzte, waren es vor allem Tim Ackermann, Gordon Gräfe und Joshua Krechel, die mit ihren Toren den 30:25-Sieg und den Finaleinzug sicherten.

Um die Krone der Norddeutschen Meisterschaft ging es im abschließenden Finale gegen Hastedt. Verloren die SCM-Jungen vor 14 Tagen noch in der Vorrunde in Hastedt (23:30), sollte es diesmal anders kommen. Unterstützt von zahlreichen Fans und Eltern stand die kompromisslose 6:0-Abwehr um Gordon Gräfe und Tim Ackermann sattelfest. Die Ha-stedter Rückraumspieler konnten diesen Innenblock nur selten überwinden, und auch das Kreisläuferspiel der Gäste kam an diesem Tage nicht zum Laufen. Das Ergebnis waren nur fünf Gegentreffer in der ersten Halbzeit, wobei auch Felix Hendrich mit guten Paraden im Tor, darunter drei gehaltene Siebenmeter, glänzen konnte.

Der Lohn war eine 11:5-Pausenführung, die bis weit in die zweite Halbzeit verteidigt wurde (18:12, 40.). Hastedt stellte in der Abwehr jetzt auf eine offensive Formation um und konnte in der Folge auf 19:16 (46.) verkürzen. Der SCM nutzte nun auch die sich durch die offensive Deckung bietenden Räume, um zu einfachen Toren zu kommen, warf immer ein Tor mit und gewann am Ende mit 22:19.

SCM: Hendrich, Gleß – Glabisch 2, Tiede 5, Sohmann 1, Wilke 4, Gräfe 15, Ackermann 9, Saul 3, Stiebler, Koch 5, Weiß, Krechel 8.