Magdeburg. In einem spannenden und zeitweise mitreißenden Finale um den Volleyball-Stadtpokal der Männer setzte sich die Mannschaft des MSV Börde um seinen rührigen Couch Ulrich Harder mit 2:1 gegen den neuen Stadtmeister USC Magdeburg IV durch und löste damit den alten Pokalsieger, den Fermersleber SV 1895, ab.

Dabei sah es im ersten Spiel der Endrunde gegen die junge, ehrgeizige Mannschaft des MSV 90 aus der Stadtliga nicht gerade rosig aus. Die Lemsdorfer begannen unbekümmert und gewannen sogar den zweiten Satz mit 25:22. Auch im Tiebreak hielten sie mit 12:15 dagegen. Am Ende siegten jedoch die Routiniers des MSV Börde mit 2:1.

Viel leichteres Spiel hatte der USC IV gegen die Youngsters des MSV 90. Von Beginn an spielte der Sechser konzentriert, leistete sich kaum Fehler und siegte gegen den nachlassenden MSV 90 glatt mit 2:0.

So kam es im dritten Spiel zu einem regelrechten Herzschlagfinale zwischen den beiden besten Mannschaften der Stadt-oberliga. Bis zum 33:31 hielt der USC IV im ersten Satz dagegen. Bis dahin wogte das Spiel hin und her, keiner konnte sich entscheidend absetzen. Das gelang dann im zweiten Satz ausgerechnet den "Studenten". Börde schwächelte, die Konzentration ließ nach und der USC IV nutzte all seine Stärken zum souveränen 25:16-Satzgewinn. Wie nicht anders bei zwei gleichwertigen Teams zu erwarten, musste der Tiebreak die Entscheidung bringen.

Die Motivation und der Kampfgeist waren bei den Stadtfelder jetzt wieder da. Hohe Einsatzbereitschaft und das bessere Angriffsspiel sorgten für das entscheidende Übergewicht. Hierbei zeichnete sich der hervorragend und effektive Außenangreifer Florian Rost aus. Das 15:9 geht in Ordnung und brachte dem MSV Börde den Pokalsieg.