Magdeburg. Keine Veränderungen an der Tabellenspitze gab es nach dem 22. Spieltag in der Fußball-Stadtliga. Sowohl der Tabellenführer BSV 79 (4:0 bei der dritten Mannschaft des 1. FCM) als auch die Verfolger FC Zukunft (3:2 gegen den TuS 1860 II) und Roter Stern Sudenburg (1:0 gegen den BSV 93) gewannen ihre Partien.

Spitzenreiter BSV 79 erledigte die Auswärtsaufgabe bei der dritten Mannschaft des 1. FC Magdeburg mit Bravour. Torjäger Christoph Librenz sorgte frühzeitig mit einem Doppelpack (20., 30.) für klare Verhältnisse. Als Sascha Brunck in der 44. Minute auf 3:0 erhöhte, waren bereits alle Messen gesungen. Die Cracauer blieben im zweiten Abschnitt drückend überlegen und konnten erneut durch Brunck noch den 4:0-Endstand erzielen (67.).

Spannender ging es an der Bodestraße beim Duell des FC Zukunft gegen den TuS 1860 Neustadt II zu. Die Gastgeber schienen nach der 2:0-Pausenführung durch die Treffer von Andreas Herbst (19.) und Tobias Dammering (27.) schon auf der Siegerstraße zu sein. Doch die Gäste gaben zu keinem Zeitpunkt auf. David Gentzel verkürzte für die Neustädter sieben Minuten vor dem Ende auf 1:2. Hoffnungen auf einen Auswärtspunkt für die Gäste hielten sich bis in die Nachspielzeit, ehe Herbst erneut zur Entscheidung traf (90.). Im Gegenzug konnte wiederum Gentzel treffen (90.), doch nach dem Tor zum 2:3-Endstand wurde die Partie abgepfiffen.

Roter Stern Sudenburg konnte sich bei Daniel Goldgräbe bedanken. Bereits nach acht Minuten traf der Stürmer der Sterne zum "Goldenen Tor" gegen den BSV 93. Ansonsten bot die Partie ein mäßiges Niveau, in dem die Sterne wegen leichter Chancenvorteile verdient als Sieger vom Platz gingen.

In einer umkämpften Partie trennten sich die Reserve der SG Handwerk und Aufbau/Empor Ost 1:1-Unentschieden. Den Gastgebern gelang es nicht, die 0:9-Pokalpleite gegen den SV Fortuna abzuschütteln und ab der 15. Minute musste die Becker-Elf einem Rückstand hinterherlaufen. Tom Rödel hatte die Gäste aus Cracau in Führung gebracht. Dieser Vorsprung hielt bis in die Nachspielzeit, ehe Holger Kreuziger noch den nicht unverdienten Ausgleich für die "Handwerker" markieren konnte.

In der torreichsten Partie des Spieltages siegte Germania Olvenstedt mit 6:4 über den ESV Lok Südost. Eigentlich hatten die Gastgeber bereits nach 24 Minuten den Sieg in der Tasche. Kevin Küster (8.), Marcel Grasse (22.) und Michel Rosenberger (24.) trafen zum 3:0-Zwischenstand. Dann trumpften jedoch die Gäste auf und drehten die Partie. Alexander Dittmann (40.), René Zywotek (44.), Nils Röhlinger (50.) und Stephan Angerstein mit einem Eigentor sorgten für das zwischenzeitliche 3:4. Doch im Schlussgang besannen sich die Olvenstedter noch einmal. Durch André Gumpert (80.), Daniel Dinter (84.) und Denis Neumann (86.) konnte noch der letztlich verdiente 6:4-Endstand herausgeschossen werden.

Der Fermersleber SV kam daheim gegen die zweite Mannschaft des SV Fortuna nicht über ein 1:1 hinaus. Steven Schoß hatte die Südoster in der 15. Minute in Führung gebracht. Doch bereits sieben Minuten später konnte Chris Krause für die abstiegsbedrohten Fortunen ausgleichen. Weitere Treffer konnten nicht erzielt werden, wobei jeweils auf beiden Seiten noch mehrmals das Gebälk rettete.

Schlusslicht Post SV musste sich an der heimischen Spielhagenstraße mit 0:2 dem VfB Ottersleben II beugen. Nach einem Freistoß gelang Rico Nitschke in der 27. Minute die Gäste-Führung. Die Postler stemmten sich gegen die Niederlage, ließen jedoch beste Chancen liegen. So entschied ein Tor von Tobias Kreißl nach einem Konter (87.) die Partie endgültig zu Gunsten der Ottersleber.