Magdeburg. Der 30. Spieltag der Fußball-Landesliga Nord hält für die drei Magdeburger Vertreter allesamt lösbare Aufgaben bereit. Als einziges Team bestreitet die SG Handwerk am Sonnabend ab 15 Uhr ein Heimspiel, empfängt den VfB Germania Halberstadt II (Hinspiel 5:3) am Umfassungsweg. Dagegen spielen der MSV Börde und der VfB Ottersleben zur gleichen Zeit in fremden Gefilden. Der MSV Börde reist zum Ortsnachbarn FSV Barleben (4:1), der VfB zum SV Stahl Thale (2:0).

Vor allen drei Mannschaften stehen im Monat Mai und beginnend mit dem kommenden Sonnabend anstrengende 20 Tage ins Haus. Zwischen fünf und sieben Spiele müssen die Teams in dieser Zeit bestreiten. Der MSV Börde und der VfB Ottersleben "dürfen" fünf Mal ran, die SG Handwerk gar sieben Mal. Für reine Amateure, wie in dieser Spielklasse üblich, ein völlig unzumutbares Programm.

Die Stadtfelder beginnen am Samstag beim Aufsteiger FSV Barleben. Dem folgen am 12. und 15. Mai die Nachholspiele gegen den VfB Ottersleben und bei Stahl Thale sowie die planmäßigen Punktspiele gegen den 1. FSV Nienburg (22.5.) und bei der TSG Calbe (29.5.).

Der VfB ist am Sonnabend bei Stahl Thale zu Gast, reist am Mittwoch zum MSV. Danach hat der VfB zehn Tage spielfrei, ehe er am 22. Mai zu Hause den SV 09 Staßfurt und zwei Tage später am Pfingstmontag den Schönebecker SV empfängt. Schluss-endlich geht es am 29. Mai zum TuS Schwarz-Weiß Bismark.

Ein wahres Mammutprogramm steht dagegen der SG Handwerk bevor. Zunächst sind die Neustädter am Sonnabend Gastgeber für die Oberliga-Reserve des VfB Germania Halberstadt. Danach folgt am Himmelfahrtstag ein Gastspiel beim TuS Schwarz-Weiß Bismark. Dem schließen sich Auswärtsbegegnungen bei Eintracht Mechau (15.5.), beim FSV Barleben (19.5.) und bei Blau-Weiß Gerwisch (22.5.) an. Zum Abschluss der "Maiwochen" bestreitet die Ellrott-Elf noch zwei Heimspiele gegen Gardelegen (24.5.) und Nienburg 29.5.).

Am Samstag wollen alle drei zunächst einmal ihre Hinspiel-erfolge wiederholen. Allerdings müssen alle drei auf der Hut sein. So gilt Thale traditionell als sehr heimstark. Die kampfstarke Germania-Reserve wird wie immer schwer zu bespielen sein und der FSV Barleben ist im Aufwind, hat zuletzt die Rote Laterne des Schlusslichtes an Quedlinburg weitergereicht.