Lemsdorf. Die Organisatoren strahlten am 1. Mai mit der Sonne um die Wette. Welch ein Treiben auf den drei Fußballplätzen. Die Knirpse spielten Fußball, oder stärkten sich. Eltern und Verwandte schauten zu und feuerten an.

Nunmehr bereits zum sechsten Mal fand am vergangenen Wochenende auf der Platzanlage des Magdeburger SV 90 an der Bodestraße eines der 25 in Deutschland durchgeführten Vorrundenturniere des Danone-Nations-Cups statt, deren Sieger sich für das Deutschlandfinale am 5. Juni in der Commerzbankarena in Frankfurt/ Main qualifizieren.

In diesem Jahr hatten sich insgesamt 17 Teams in Magdeburg eingefunden, um im sportlichen Wettstreit den Finalteilnehmer zu ermitteln. Über die Vorrundenspiele und die erste K.o.-Runde, dem Viertelfinale, hatten sich ausnahmslos wieder Teams aus Brandenburg und Berlin für das Halbfinale qualifiziert. Die teilnehmenden Mannschaften aus der Landeshauptstadt (MSV Preussen, VfB Ottersleben, Roter Stern Sudenburg, IGS Regine Hildebrandt) kamen bis auf den 1. FC Magdeburg nicht über die Gruppenspiele hinaus. Nur der Club mit seiner 99-er-Jahrgangsmannschaft schaffte den Sprung ins Viertelfinale, in dem die Blau-Weißen dann dem Lichterfelder FC im Strafstoßschießen knapp unterlagen.

Aus den beiden Halbfinalbegegnungen gingen der SC Staaken und der Lichterfelder FC als Finalteilnehmer hervor, während sich das Talente-Team 17 Strausberg und der RSV Eintracht Teltow im Strafschoßschießen um den dritten Platz duellierten, was die Teltower für sich entschieden.

Das Finalspiel brachte dann in der regulären Spielzeit von insgesamt 20 Minuten auch keinen Sieger, so dass der Gewinner vom ominösen Strafstoßpunkt ermittelt werden musste. Hier hatten die Lichterfelder dann letztendlich die besseren Nerven und freuten sich dann über den Sieg und die Tickets zum Deutschland-finale in Frankfurt.

Als bester Torschütze des Turniers wurde Florian Hennig vom Talenteteam 17 Strausberg ausgezeichnet.