Magdeburg. Der BSV 79 ist weiter auf Kurs Stadtmeistertitel. In der Top-Begegnung des 23. Spieltages der Fußball-Stadtliga unterstrich der Tabellenführer durch einen 4:2-Heimsieg gegen den Tabellendritten Roter Stern Sudenburg seine Spitzenposition. Verfolger FC Zukunft verlor überraschend mit 2:3 beim BSV 93. Im Tabellenkeller landete das Schlusslicht Post SV einen 2:1-Überraschungssieg beim ESV Lok Südost und wahrte somit die noch rechnerische Chance auf den Klassenerhalt.

Das Duell des BSV 79 gegen Roter Stern Sudenburg zeigte sich als ein würdiges Spitzenspiel. Torsten Schwabe brachte die Gastgeber bereits nach neun Minuten mit 1:0 in Führung. Die Sterne lieferten jedoch eine eindrucksvolle Leistung ab und kamen nach 38 Minuten zum Ausgleich durch Sebastian Preckel. Doch nur drei Minuten später folgte wiederum die kalte Dusche für die Gäste, denn Patrick Schult gelang der Treffer zur 2:1-Pausenführung für die Cracauer. Kurz nach dem Wiederbeginn erhöhte Matthias Neumann zum 3:1 (47.). Und spätestens nach dem 4:1 durch den erfolgreich verwandelten Foulelfmeter von David Hennig (56.) schien der eindeutige Sieger festzustehen. Doch die Sterne gaben sich noch nicht auf. Preckel verkürzte mit seinem zweiten Treffer zum 2:4 aus Sicht der Gäste (75.). Weitere Chancen der Gäste entschärfte BSV-Schlussmann Rainer Gruska, wodurch es letztlich beim 4:2-Erfolg des Tabellenführers blieb.

Der BSV 93 konnte sich am gestrigen Sonntag mit 3:2 gegen den Tabellenzweiten FC Zukunft durchsetzen. Somit haben die Lemsdorfer nur noch theoretische Chancen, Tabellenführer BSV 79 abzufangen. Zweimal gelang den BSV-Akteuren die Führung. Denny Schäfer (8.) und Marco Hoffmann (46.) trafen jeweils früh in den Halbzeiten. Doch die Zukunft-Elf kam durch die Tore von Moritz Schrader (32.) und Robert Isensee (48.) jeweils zum Ausgleich. Im weiteren Spielverlauf zeigten sich die Platzherren jedoch aktiver und konnten nach dem 3:2 durch Andreas Gerlach (58.) den Sieg nach Hause bringen. In den letzten Minuten der Partie hätten der BSV 93 das Ergebnis noch nach oben schrauben können, spielte die Konter jedoch nicht konzentriert zu Ende.

In einem ansonsten ausgeglichenen Spiel zwischen den Reservemannschaften des TuS 1860 Neustadt und der SG Handwerk entschied ein Doppelschlag bereits zu Beginn die Partie zu Gunsten der Platzherren. Ulrich Simon (4.) und David Gentzel (10.) sorgten für die frühzeitige Entscheidung in einer ansonsten niveauarmen Partie.

Überraschend unterlag der ESV Lok Südost mit 1:2 daheim dem Tabellenletzten Post SV. Die Stadtfelder gingen in der 21. Minute durch einem Treffer von Christian Paucken mit 1:0 in Führung. Zwar sorgte Martin Cebulla nur fünf Minuten später für den Ausgleich, doch noch vor der Pause schlugen die Postler erneut zurück. Stefan Damm netzte zum 2:1 für das Schlusslicht ein. Auch in der zweiten Halbzeit fanden die Lok-Kicker nicht in ihr gewohntes Spiel. Selbst in Überzahl, nachdem Postler Christian Köppen in der 56. Minute nach einer Tätlichkeit die Rote Karte sah, fiel den Platzherren nicht viel ein. Die Postler gewannen, weil aus den wenigen Chancen mehr Zählbares gelang, während die Gastgeber wohl noch ewig hätten spielen könne, ohne dass ein Tor dabei hätte herausspringen können.

1:1-unentschieden endete das Duell zwischen dem VfB Ottersleben II und dem Fermersleber SV. Leistungsgerecht, denn beide Teams hatten in etwa die gleichen Spielanteile. Marcel Fieber brachte die Gäste in der 23. Minute in Führung, ehe Raphael Müller nach einer guten Stunde zum Ausgleich traf (62.).

Ebenfalls mit einem Remis trennten sich Aufbau/Empor Ost und die Reserve von Germania Olvenstedt. Allerdings fielen auf dem Sportplatz Gübser Weg keine Tore, obwohl beide Mannschaften durchaus Chancen zur Führung hatten. Diese wurden jedoch teilweise kläglich vergeben, so dass am Ende eine gerechte Punkteteilung zu Buche steht.