In der Fußball-Landesliga Nord stehen am Pfingstwochenende gleich fünf Partien mit Magdeburger Beteiligung an. Zunächst kommt am Sonnabend der 31. Spieltag zur Austragung. Am Pfingstmontag bestreiten der VfB Ottersleben und die SG Handwerk zudem Nachholspiele.

Magdeburg. Der Tabellendritte MSV Börde geht als klarer Favorit in die Begegnung gegen den Aufsteiger 1. FSV Nienburg. "Während die Nienburger nach dem nun wohl feststehenden Abstieg befreit aufspielen können, wollen wir den dritten Platz verteidigen. Allerdings haben wir gegen solche Mannschaften unsere Probleme, wie die Begegnung gegen Quedlinburg gezeigt hat. Auch da konnten wir uns erst sehr spät durchsetzen", weiß Trainer Michael Heckelmann zu berichten.

Der Coach erzählt, das die Mannschaft nach dem 1:4 von Thale doch sehr enttäuscht von ihrer Leistung war und auf Wiedergutmachung aus ist. Personell kann der Coach, der am Spieltag privat verhindert ist, aus dem Vollen schöpfen. Einzig Keeper Robert Leonhardt fällt aus. Der Keeper zog sich im Spiel gegen den VfB Ottersleben einen komplizierten Daumenbruch zu und fällt mehrere Wochen aus.

Mit einem Minikader von 14 Spielern geht der VfB Ottersleben am Sonnabend in die Begegnung gegen den Tabellenführer SV 09 Staßfurt. Neben den bekannten langzeitverletzten Akteuren fällt gegen den Verbandsliga-Absteiger auch der gelb-rot gesperrte Tino Schönberg aus. "Unabhängig davon wollen wir gegen den Favoriten und Aufstiegsanwärter ein engagiertes und erfolgreiches Spiel zeigen", so Trainer Burkhard Knobbe, der bereits mit einem Punktgewinn zufrieden wäre.

Am Montag im schweren Nachholspiel gegen den Schönebecker SV (Anstoß 14 Uhr) dürfen es dann "zwei Punkte mehr sein."

Ebenfalls doppelt gefordert ist die abstiegsgefährdete SG Handwerk. Zunächst kicken die Neustädter am Sonnabend bei Blau-Weiß Gerwisch. Am Montag sind die Magdeburger ab 14 Uhr Gastgeber für den mitabstiegsbedrohten SSV 80 Gardelegen.

Auch die Handwerker, die nach den Worten von Trainer Tobias Ellrott noch vor sechs schweren Endspielen stehen, haben vor dem Gerwisch-Auftritt große Personalsorgen. "Am schwersten wiegen sicherlich die Ausfälle von Hauer, Belé, Sohmann und Hein. Zudem stehen hinter den Einsätzen von Welsch und Francke noch Fragezeichen", so der Coach.