In der Fußball-Verbandsliga Sachsen-Anhalt müssen die beiden Magdeburger Vertreter 1. FC Magdeburg II und MSV 90 Preussen bereits heute Abend Farbe bekennen. Während der Spitzenreiter aus Cracau ab 19 Uhr bei der SG Union Sandersdorf zu Gast ist, erwarten die Sudenburger Preussen eine halbe Stunde zuvor den 1. FC Lok Stendal im Heinrich-Germer-Stadion.

Magdeburg. Gegen 16 Uhr begibt sich der Tross des Spitzenreiters 1. FC Magdeburg II auf die Fahrt in Richtung Sandersdorf. Beide Mannschaften trennen in der Tabelle Welten. Sandersdorf, das eigentlich ein ernstes Wörtchen bei der Vergabe des Landesmeistertitels mitreden wollte, liegt derzeit mit neun Punkten Rückstand auf die Club-Zweite und zudem einem Spiel mehr auf dem Buckel auf Rang sechs der Tabelle.

Die Blau-Weiße Reserve hat sich intensiv auf das heutige Spiel vorbereitet. Gar das gestrige Abschlusstraining auf die ungefähre Spielzeit gelegt. " Das handhaben wir allerdings fast wöchentlich so ", war von Teammanager Lutz Pape zu erfahren.

Personell stehen Trainer Mario Middendorf fast die gleichen Spieler wie in der vergangenen Woche zur Verfügung. Das heißt, dass Matthias und Girke mit die Reise in den Süden antreten. Für den verletzten Behr rückt Junioren-Nationaltorwart Flückiger in die Mannschaft.

" Auch wenn die lange Saison so langsam Spuren in Körper und Geist hinterlässt, wollen wir mit einem positiven Ergebnis die Heimreise antreten. Wir wollen unsere gute Ausgangsposition wahren bzw. ausbauen ", so Pape weiter.

Schützenhilfe kann dabei auch der MSV 90 Preussen gegen den Tabellenzweiten 1. FC Lok Stendal leisten. Die Stendaler, denen auch noch der Punkt vom 2 : 2 gegen Bernburg auf Grund des Einsatzes eines nicht spielberechtigten Akteurs entzogen wird, hätten dann sieben Zähler Rückstand auf die Club-Zweite. Eine weitere Niederlage würde die Altmärker Aufstiegsträume weiter in Richtung Fantasialand treiben.

" Gegen die unberechenbaren Stendaler müssen wir kompakt stehen, eine geschlossene Mannschaftsleistung abrufen ", fordert Preussen-Trainer Dirk Hannemann von seiner Mannschaft. Der Trainer weiß aus eigener Erfahrung dass beide Teams sich schon so manchen Strauß ausgefochten haben. " Wir wollen endlich wieder drei Punkte einfahren. Darum muss der Rasen heute Abend brennen ! Ein Remis hilft ja keinem von beiden weiter. "

Fehlen werden den Weiß-Schwarzen heute Abend die verletzten Scheinhardt, Hitzing, Karlowsky und Schmeil. Zudem brummt Bossmann eine Sperre nach Gelb-Roter Karte ab.