In der 2. Handball-Bundesliga der Frauen verbuchte der HSC 2000 am vergangenen Sonntag den ersten Heimsieg im Jahr 2010. Gegen den direkten Konkurrenten gegen den Abstieg von der HSG Stemmer / Friedewalde setzten sich die Schützlinge von Trainer Grzegorz Subocz verdient mit 26 : 18 ( 12 : 8 ) durch. Aus einer geschlossen auftretenden Mannschaft ragten Pauline Radke, Jasmin Maue ( 5 / 2 Treffer ), Yvonne Sachse ( 4 ) und Franziska Bartl ( 4 ) heraus.

Magdeburg. Mit diesem Erfolg konnten sich die Elbestädterinnen am drittletzten Spieltag einen Drei-Punkte-Vorsprung auf den Relegationsplatz erarbeiten, haben nun in den verbleibenden zwei Spielen alles selber in der Hand.

Die Gastgeberinnen gingen zunächst durch Anja Schröder mit 1 : 0 ( 2. ) in Front. Jedoch blieb Stemmer dran und konterte wenig später mit der 3 : 2-Führung ( 6. ). Der HSC zeigte sich bis dato äußerst engagiert, hatte aber mit der offensiven Deckung der Gäste so seine Probleme und stand in der Defensive noch zu offen. Dies besserte sich bis Mitte der ersten Halbzeit, so dass der HSC die zwischenzeitliche 5 : 3-Führung der Gäste durch Anne Hubinger beim 5 : 5 ( 15. ) egalisieren konnte.

Fortan stand der Gastgeber kompakter in der Abwehr und hatte in Pauline Radke einen überragenden Rückhalt im Tor. Diesen Vorteil nutzten die Elbestädterinnen in der Folge und konnten nach Treffern von Jasmin Maue ( 15. ) und Franziska Bartl ( 16. ) beim 7 : 5 erstmals zwei Treffer vorlegen.

In der Folge verteidigten die " Bandits ", trotz einiger Pfostentreffer, ihre Führung bis zum 10 : 8 ( 22. ). Stemmer versuchte mit einer Manndeckung gegen die Halbpositionen den Druck aus dem Angriffsspiel der Magdeburgerinnen zu nehmen, jedoch vergebens. HSC-Spielmacherin Steffi Wysinski nutzte die sich nun ergebenden Freiräume clever aus und brachte ihre Nebenleute immer wieder in aussichtsreiche Positionen, so dass die Gastgeber bis zur Pause auf 12 : 8 erhöhen konnten.

Entgegen den letzten Spielen zeigten sich die Subocz-Schützlinge auch im zweiten Durchgang von Beginn an hochkonzentriert und machten da weiter, wo man zuvor aufgehört hatte. Bartl markierte nach 36 Minuten beim 15 : 10 sogar die erste Fünf-Tore-Führung. Die Gäste aus Minden wirkten dagegen zunehmend harmloser und hatten lediglich in Anika Ziercke ihren Aktivposten.

Mit zunehmender Spielzeit konnten die Elbestädterinnen so den einen oder anderen Ballgewinn für sich verzeichnen und die Führung Tor um Tor ausbauen. Beatrice Vogel war es nach 45 Minuten schließlich vorbehalten, mit ihrem Treffer zum 20 : 12 die endgültige Entscheidung herbei zu führen.

In den verbleibenden Minuten schaltete der HSC einen Gang runter, konnte dennoch beim 25 : 15 ( 55. ) durch Kristin Schüler die erste Zehn-Tore-Führung bejubeln. Da der HSC in den letzten fünf Minuten serienweise gute Chancen ausließ, holte Stemmer bis zum Endstand von 26 : 18 noch einige Tore auf.

HSC 2000 : Radke, Hofmeister – Maue 5 / 2, Bartl 4, Sachse 4, Schröder 3, Vogel 2, Bange 2, Schüler 2, Hubinger 1, Mendler 1, Hartmann 1, Wysinski 1, Kracht.