Mit dem 22. Spieltag soll nun am Sonnabend auch in der Fußball-Verbandsliga die reguläre zweite Halbserie beginnen. Die Rückrunde wird ja gegenwärtig zumeist von Spielabsagen bestimmt. Von den angesetzten 32 Spielen der zweiten Halbserie konnten ganze sieben Begegnungen ausgetragen werden.

Magdeburg. So hofft Spitzenreiter 1. FC Magdeburg II darauf, dass sein Spiel am Sonnabend ab 15 Uhr beim Ex-Oberligisten TSV Völpke angepfiffen werden kann.

Während die Völpker im Jahr 2010 noch gar kein Pflichtspiel austrugen, war die Club-Reserve bereits vor zwei Wochen zu Hause gegen Schlusslicht Eisleben mit 9 : 0 erfolgreich. " Die Mannschaft ist topfit, zumal wir durch viele Testspiele im Rhythmus geblieben sind und auch ordentlich trainieren konnten ", berichtet Trainer Mario Middendorf.

Allerdings bereitet dem Coach seine sehr dünne Personaldecke einige sorgen. So haben unter der Woche Loth, Jahnel und Glage bei der " Ersten " mittrainiert. Wer letztendlich am Sonnabend den Dress der zweiten Mannschaft in Völpke tragen wird, entscheidet sich heute Mittag nach dem Vormittagstraining. Dabei " könnte es durchaus passieren, dass es einen Personaltausch zwischen beiden Mannschaften gibt ", so Middendorf vielsagend.

Jedenfalls will der Spitzenreiter auch in Völpke seine führende Position wahren. " Wir werden Völpke nicht unterschätzen, wissen, dass das Team in den vergangenen Jahren immer eine bessere zweite Saisonhälfte hingelegt hat. "

Auf Kunstrasen findet am Sonnabend ( 15 Uhr ) das Heimspiel des MSV 90 Preussen gegen den VfB 1906 Sangerhausen statt. " Nach einer Entscheidung des Fachbereiches Schule und Sport kann am Wochenende nur ein Spiel im Germer-Stadion stattfinden ", war dazu von Preussen-Geschäftsstellenleiter Jörg Vaupel zu erfahren. Da dies das Zweitliga-Spiel des MFFC gegen Wattenscheid ist, müssen die Preussen auf den ungeliebten Kunstrasenplatz an der Bodestraße weichen.

" Das spielt keine Rolle. Beide Mannschaften müssen mit den Bedingungen klar kommen ", sieht Preussen-Coach Dirk Hannemann diesen Umstand nicht unbedingt als Nachteil.

Allerdings wähnt Hannemann den VfB dahingehend im Vorteil, dass die Südharzer in diesem Jahr bereits drei Pflichtspiele absolviert haben. Dabei gewann der VfB in Piesteritz mit 2 : 1, bezwang zu Hause Amsdorf mit 2 : 0 und trennte sich am vergangenen Wochenende ebenfalls zu Hause von Bernburg 1 : 1.

" Trotzdem ist meine Mannschaft in einer guten Verfassung. Was uns fehlt, ist die Spielpraxis ", so Hannemann weiter. Doch das alles ist am Sonnabend Makulatur, denn : " Wir wollen oben dran bleiben und uns weiter als Mannschaft festigen. Wünschenswert wäre es, wenn wir zu null spielen würden und, zumal wir ja zu Hause spielen, auch gewinnen ", gibt der Coach die Richtung vor. Bis auf den angeschlagenen Schardt sowie seinen langzeitverletzten Akteuren steht ihm sein kompletter Kader dafür zur Verfügung.