Alte Neustadt ( hoe ). Dämpfer für die Regionalliga-Volleyballer des USC. Im Heispiel gegen die Bundesliga-Reserve des VC Bad Dürrenberg / Spergau unterlag das Oelze-Team mit 1 : 3 ( -15, 21, -25, -17 ). Als entscheidendes Manko erwies sich die eigene Annahmeschwäche, die den Gästen immer wieder leichte Punkte ermöglichte. Waren es im ersten Satz noch die harten Sprungaufschläge, so hatte man in Durchgang vier mehr mit den Jump-Floatern der Bad Dürrenberger zu kämpfen.

Schon im ersten Satz hatte der USC Probleme im Spielaufbau, lag schnell mit 0 : 5 und später sogar 9 : 16 hinten. Zwar schien man sich beim 12 : 16 wieder etwas gefangen zu haben, doch war dies nur von kurzer Dauer – 15 : 25.

Wie ausgewechselt dann die Magdeburger im zweiten Satz. Aus einer sicheren Annahme heraus dominierten sie in diesem Spielabschnitt und erreichten beim 17 : 10 eine Vorentscheidung, gestatteten den Gästen zum Satzende lediglich etwas Ergebniskosmetik. Hervorragend jetzt auch der Block der Hausherren, der dem gegnerischen Angriff immer wieder die Grenzen aufzeigte.

Der Folgedurchgang entwickelte sich nach zeitweiliger Magdeburger Führung zu einem offenen Schlagabtausch, an dessen Endphase der USC eine Großchance bei eigenem Satzball ausließ und dann dem VC knapp mit 27 : 25 den Satz überlassen musste, wobei man noch zwei Satzbälle der Gäste abwehren konnte.

Damit waren die Gastgeber wieder gefordert, legten auch gleich los, wie die Feuerwehr und führten schnell mit 9 : 5. Doch wieder schlichen sich zunehmend Fehler in die Annahme ein. Negativer Höhepunkt war die Fehlerserie zwischen dem 11 : 10 und 11 : 19, als die Elbestädter sage und schreibe neun Punkte in Folge kassierten und damit faktisch das Spiel abgaben.

" Es ist schon schade, dass die vor dem Spiel aufgestellten taktischen Forderungen eigentlich voll umgesetzt werden, wir dann selber mit Frost und Meineke auf den Mittelpositionen überzeugen, aber in der Annahme solche Ausfälle bei mehreren Spielern nicht mehr kompensieren können, " zog der enttäuschte USC-Trainer Hendrik Oelze ein nüchternes Fazit, um aber um im gleiche Atemzug noch fest zu stellen, dass die besonders wichtigen Spiele gegen direkte Konkurrenz ja noch ausstehen.

USC : Beyer, Frost, Hagemeier, Kliefoth, Meineke, Nahrstedt, Noack, Oelze, Opitz, Schulz, Vogler, Ziskins.