Das Punktspielturnier der 1. Mitteldeutschen Hallenliga am vergangenen Sonntag in eigener Halle gestaltete sich für die Hockeyspieler des MSV Börde recht erfolgreich. Durch ein 9 : 3 über den Freiberger HTC und ein 3 : 3 gegen den HC Niesky 1920 bauten die Stadtfelder ihre Tabellenführung auf die unmittelbaren Verfolger Wurzen, Niesky und Köthen II auf vier Punkte aus.

Stadfeld. Allerdings mussten die Börde-Akteure auch erkennen, dass im eigenen Spiel noch nicht alles so richtig rund läuft und bis zur nächsten Punkterunde am 21. Februar in Köthen noch einiges zu tun bleibt, um weiter an der Spitze verweilen zu können.

In der Partie gegen den bis dato toll aufspielen Liganeuling aus Freiberg wurde mit hohem Tempo gespielt. Nach zehn Minuten führten die Stadtfelder durch Tore von Oliver Junker, Martin Hörning und zweimal Eric Grabow mit 4 : 0. Erst dann konnte der völlig überraschte Kontrahent zum Halbzeit-1 : 4 verkürzen. Allerdings musste der MSV auch eine bittere Pille schlucken : Ronny Amler verdrehte sich gleich zu Beginn der Partie ein Knie und musste zur Behandlung ins Krankenhaus.

Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte verkürzte Freiberg auf 2 : 4. Erst danach fand der MSV wieder in die Begegnung und baute den Vorsprung durch Tore von Hörning ( 2 ), Stephan Zeilinga, und Grabow auf 8 : 2 aus. Nach einem weiteren Gegentreffer markierte Marco Blanke kurz vor dem Abpfiff das Schlussresultat.

Das zweite Spiel gegen Niesky war nach allgemeinem Tenor das " Spiel des Tages ". Beide verlangten sich vom Tempo und kämpferisch alles ab. Erfreulich, dass die Partie jedoch stets fair verlief. Der MSV besaß zunächst die besseren Chancen, traf aber das Gehäuse nicht. Zeilinga war es dann, der nach einer Strafecke das 1 : 0 ( 10. ) markierte. Doch nur drei Minuten später glich Niesky aus.

Auch nach der Pause blieb die Partie auf hohem Niveau. Allerdings gingen die Ostsachsen jetzt mit 2 : 1 in Front und hatten in der Folge mehrere hochkarätige Einschussmöglichkeiten. Jedoch war Börde-Keeper Martin Schumann stets auf dem Posten.

Dennoch schien der MSV dem Spiel eine Wende geben zu können. Zunächst erzielte Thomas Hennersdorf nach einem Strafecken-Ableger von Zeilinga den Ausgleich. Dann markierte Letzterer die erneute Börde-Führung. Der MSV hatte danach mehrmals das Glück auf seiner Seite, kassierte dann aber drei Minuten vor Ultimo noch den Ausgleich.

In der Schlussminute hätte O. Junker fast zum 4 : 3 getroffen. Allerdings agierte er zu unentschlossen. Der Siegtreffer wäre aber des Guten wohl zu viel gewesen.

MSV Börde : Schumann – Amler, Blanke, Grabow, Hennersdorf, Hörning, A. Junker, O. Junker, To. Reggelin, Uebe, Wilke, Zeilinga, Kaufhold.