Potsdam / Magdeburg ( hoe ). In der Volleyball-Regionalliga der Herren musste der USC Magdeburg am Wochenende mit dem 0 : 3 ( 17, 12, 19 ) beim USV Potsdam eine erneut derbe Klatsche hinnehmen. Zwar reisten die Magdeburger nur mit einem " Rumpfteam " in die brandenburgische Landeshauptstadt, doch die Höhe und vor allem die Art und Weise der Niederlage geben zu denken.

Da sich die Mannschaft aufgrund der Absagen quasi von allein aufstellte, brauchte sich der USC-Trainer keine großen Gedanken um taktische Dinge zu machen. Mittelblocker Michael Frost musste auf die Diagonalposition wechseln, Oldie Thomas Noack und Markus Vogler übernahmen die Mittelpositionen, Marco Hagemeier das Zuspiel und Hendrik Kliefoth sowie Evgenij Ziskins den Bereich Außen / Annahme, den dann noch Libero Marko Schulz für jeweils einen der Mittelleute verstärkte.

Dabei starteten die Elbestädter gar nicht schlecht in die Partie, hielten im ersten Satz bis zum 15 : 15 immer wieder dagegen, ehe dann ein Fehlerfestival auf Seiten des USC begann. Die Gäste kassierten sieben Punkte in Folge und waren damit ziemlich geschockt. Dieser Schock hielt auch in Durchgang zwei noch an. Beim 12 : 25 geriet der USC arg unter die Räder.

Umso erstaunlicher war dann der Start in den dritten Satz. 8 : 4 führten plötzlich die Magdeburger, die nun auch selbstsicherer auftraten. Aber der USV-Sechser hatte sich schell wieder im Griff und holte Punkt um Punkt auf. Zur Mitte des Satzes war der Ausgleich erreicht, und die Magdeburger hatten dem nichts mehr entgegen zu setzen.

" Sicher ist es schwer gegen diese Truppe zu bestehen, wir machen aber auch zu viele individuelle Schnitzer, um hier besser auszusehen ", war der zur Tatenlosigkeit mangels Personal verdammte USC-Coach Oelze, der zumindest Geburtstagskind Evgenij Ziskins im Angriff eine ordentliche Leistung bescheinigen konnte, sichtlich frustriert.

USC : Noack, Vogler, Schulz, Frost, Hagemeier, Ziskins, Kliefoth.