Erstmals und vorraussichtlich auf lange Zeit auch letztmals gehen die nunmehr von drei auf zwei geschrumpften Landesliga-Staffeln mit je 18 Mannschaften in eine Spielzeit. Bei jeweils einem Auf-, aber gleich fünf Absteigern ist der Kampf um diese Plätze spannend wie lange nicht. So können sich in der Nordstaffel neun Mannschaften berechtigte Chancen auf den Aufstieg machen. Sieben Teams kämpfen gegen die fünf Abstiegsplätze.

Insgesamt wurden

bis zur Winterpause

513 Tore erzielt. Das

entspricht einem Schnitt von 3, 88 Treffern pro Begegnung. In der gesamten Saison 2008 / 09 betrug der Schnitt 3, 53 Tore pro Begegnung.

Die Heimmannschaften erzielten dabei 285 Tore. Das entspricht einem Schnitt von 1, 88 pro Begegnung ( 2008 / 09 : 2, 03 ).

Die reisenden Mannschaften trafen 228 Mal in des Gegners Kasten. Das bedeutet einen Schnitt von 1, 5 Treffer pro Begegnung ( Saison 2008 / 09 : ebenfalls ein Schnitt von 1, 5 Toren pro Spiel ).

Den höchsten Heimsieg landete der Schönebecker SC am 16. Spieltag, als er den Aufsteiger FSV Nienburg 1990, der Neuling änderte seinen Namen zum 1. 1. in 1. FSV Nienburg 1990, mit 10 : 1 bezwang. Diese Begegnung war gleichzeitig das Spiel mit den meisten Toren.

Am höchsten Auswärtssieg war ebenfalls eine Schönebecker Mannschaft beteiligt. SSC-Nachbar Schönebecker SV unterlag nur einen Spieltag zuvor an der heimischen Barbarastraße der Eintracht aus Mechau mit 1 : 9.

Die meisten Siege fuhren die beiden erstplatzierten

Mannschaften SV 09 Staßfurt und Magdeburger SV Börde mit jeweils zehn ein. Dahinter folgen Eintracht Mechau und Blau-Weiß Gerwisch mit jeweils neun Siegen in 17 Spielen.

Auf die wenigsten Siege kamen Schlusslicht Barleben ( 1 ) sowie Blankenburg, Quedlinburg und Nienburg mit je drei ein.

Remis-König der Nordstaffel der Fußball-Landesliga ist zur Winterpause der Saison 2009 / 10 der VfB Ottersleben. Die Elf von Trainer Burkhard Knobbe spielte siebenmal Remis. Auf je sechs Unentschieden kamen der Schönebecker SC, die Eintracht aus Salzwedel sowie der Blankenburger vFV.

Die wenigsten Niederlagen kassierten der Schönebecker SC und Eintracht Salzwedel mit je drei. Dicht dahinter Spitzenreiter Staßfurt mit vier Niederlagen.

Die meisten Niederlagen kassierte Schlusslicht FSV Barleben ( 11 ), dicht gefolgt vom Vorletzten aus Nienburg ( 9 ).

Mit Stahl Thale, dem SV 09 Staßfurt, dem Schönebecker SV, dem Aufsteiger SSV 80 Gardelegen und Eintracht Mechau standen an den ersten 18 Spieltagen fünf Mannschaften auf dem ersten Platz.

Die meisten Platz-Eins-Platzierungen hat der SV 09 Staßfurt mit zwölf vorzuweisen. Ihm folgen der Schönebecker SV mit zwei sowie Thale, Gardelegen und Mechau mit je einer Platzierung auf Rang eins.

In den vergangenen fünf Jahren konnte der Halbzeitmeister dreimal auch am Ende der Saison den ersten Rang behaupten. Dies gelang dem Schönebecker SV ( 2004 / 05 ), dem 1. FC Magdeburg II ( 2006 / 07 ) und dem Haldensleber SC ( 2007 / 08 ).

Elf Mannschaften

des 18 Team starken

Feldes belegten an

einem der ersten 18 Spieltage einen der fünf Abstiegsplätze. Mit dabei waren Nienburg, der Schönebecker SC, die SG Handwerk, Blankenburg, Ottersleben, Barleben, Quedlinburg, Gerwisch, Thale, Calbe und der Schönebecker SV.

Immer auf einem

Abstiegsplatz lag der

Aufsteiger 1. FSV

Nienburg 1990 mit 18 Platzierungen auf einem der letzten fünf Plätze. Dicht dahinter folgen Blankenburg und Barleben mit je 17 Abstiegsplatzierungen, Ottersleben und Quedlinburg mit je zwölf, die SG Handwerk ( 5 ), Calbe ( 4 ), der Schönebecker SV ( 2 ) sowie der Schönebecker SC, Stahl Thale und Blau-Weiß Gerwisch mit je einer Platzierung auf einem Abstiegsrang.

In 13 von 18 Fällen stiegen die

Mannschaften, die

in den vergangenen fünf Spielzeiten zur Winterpause auf einem Abstiegsrang platziert waren, auch nach der Saison ab. Dies betraf Potzehne, Flechtingen und die SG Handwerk in der Saison 2004 / 05, Den Fermersleber SV, Post Stendal und Burg ( 2005 / 06 ), den Polizei SV Magdeburg, Klinze und Irxleben ( 2006 / 07 ), Tangermünde und Zerbst in der Spielzeit 2007 / 08 und Gommern und Klinze in der vergangenen Saison.

Zuschauerkrösus der Liga ist Aufsteiger SSV 80 Gardelegen. Zu den acht Heimspielen pilgerten 2 161 Fans. Das entspricht einem Schnitt von 270 Besuchern pro Begegnung. Auf den Plätzen folgen Eintracht Salzwedel mit 1 646 ( Schnitt 183 ), der Schönebecker SV 1 354 ( 169 ) und der SV 09 Staßfurt mit 1 351 ( 169 ) Besuchern.

Die wenigsten Zuschauer zogen die Reserve des Oberligisten VfB Germania Halberstadt mit 354 ( Schnitt 39 ), der FSV Nienburg mit 711 ( 79 ) und der VfB Ottersleben mit 733 ( 81 ) Besuchern in ihren jeweils neun Heimspielen an.

Zum Vergleich die Zahlen der beiden anderen Magdeburger Vereine : Der MSV Börde kam auf 965 Besucher ( 107 ), die SG Handwerk auf 826 ( 103 ) Besucher in je neun Heimspielen.

Die meisten Fans pilgerten mit 618 zum Derby Schönebecker SV gegen den Schönebecker SC. Die wenigsten Besucher, nämlich 17, waren beim Spiel der Germania-Reserve gegen den MSV Börde dabei.

Die meisten Spieler setzten Germania Halberstadt II ( 33 ), der MSV Börde ( 32 ) und die SG Handwerk ( 26 ) ein. Die wenigsten kamen bei Blau-Weiß Gerwisch, dem Quedlinburger SV ( beide je 19 ) sowie beim VfB Ottersleben und Schönebecker SV ( beide je 20 ) zum Einsatz.

Beim Schönebecker SV bestritten fünf Akteure alle Spiele. Beim Spitzenreiter Staßfurt sowie bei Eintracht Salzwedel und Blau-Weiß Gerwisch waren es drei bzw. je zwei Aktreure, die in allen Punktspielen ihrer Mannschaft eingesetzt wurden.

Die meisten Kosten bei der Bezahlung der Schiedsrichter mussten der Schönebecker SV ( Schnitt 158 Euro ), Eintracht Mechau ( 150 ) und Stahl Thale ( 147 ) ausgeben. Die wenigsten Kosten in dieser Kategorie hatten der MSV Börde ( Schnitt 125 Euro ), der VfB Ottersleben ( 127 ) sowie Blau-Weiß Gerwisch und Nienburg ( je 129 Euro im Schnitt ).

Großes Sorgenkind in der Liga ist

das Fair-Play-Verhalten. 702 Gelbe, 28 Gelb-Rote und 22 Rote Karten sind wahrlich zu viel. Mit dem derzeitigen Fair-Play-Spitzenreiter SV 09 Staßfurt gibt es zur Winterpause auch nur eine Mannschaft im 18 er-Feld, die noch keinen Platzverweis zu verzeichnen hat. Auch im Süden gibt es mit Dessau 05 nur einen Verein ohne Feldverweis.