Magdeburg ( mja ). Am vergangenen Wochenende fand in Leonberg, in der Nähe von Stuttgart, die Vorrunde des Deutschen Länderpokals statt. Die Auswahl von Sachsen-Anhalt des Jahrganges 1994 hatte sich sehr viel vorgenommen, denn in den letzten drei Jahren konnte die Mannschaft alle Turniere der Neuen Bundesländer für sich entscheiden.

Im Spiel gegen die Auswahl des Mittelrheins gelang eine sehr gute Leistung. Gute Abwehrarbeit und schnelles Konterspiel waren die Garanten dafür, dass ein deutlicher 32 : 18-Erfolg erzielt wurde.

Im zweiten Turnierspiel gegen die Auswahl Württembergs ging es schon um den Turniersieg. Der Gastgeber spielte die Auswahl Sachsen-Anhalts nach einer 7 : 6-Führung förmlich an die Wand. Mit einem Rückstand von 6 : 14 ging es in die Halbzeitpause und das Trainergespann Hubert Lindner, Manfred Jahn und Landestrainer Christian Pöhler versuchten alles, um dem Spiel eine Wende zu geben. Aber an diesem Tag waren die Württemberger Mädchen einfach das bessere Team. Am Ende gab es eine bittere 15 : 28-Niederlage.

Da Hamburg gegen den Mittelrhein mit 27 : 21 gewann, ging es im Spiel gegen die Norddeutschen um Platz zwei. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel. Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang Sachsen-Anhalt das 13 : 12. Auch in der zweiten Spielhälfte blieb es eng. Zwar konnte die Pöhler-Sieben immer wieder vorlegen, aber Hamburg kämpfte sich auch nach 17 : 22-Rückstand wieder heran. Am Ende gab es jedoch einen 26 : 23-Erfolg gegen Hamburg und damit den zweiten Platz. Da sich nur der Sieger für die Endrunde qualifizierte, vermochten die Mädchen aus Sachsen-Anhalt den Länderpokal in diesem Jahr nicht zu verteidigen.

HVSA-Auswahl : Alexandra Hildebrandt ( SV Lok Oschersleben ), Luise Becker, Marie Gey 4, Lena Kerwin 8, Cara Hartstock 13, Viviane Burandt 4, Rebecca Burandt 6, Christin Lüter 2, Christin Conrad 6, Josephin Klöppel 10, Charlotte Wojna 4, Elaine Priebe 4 ( alle HSC 2000 Magdeburg ), Sandra Hildebrandt 7, Isa Rösicke 5 ( Union Halle Neustadt )