Die Zweitliga-Handballerinnen des HSC 2000 starteten denkbar schlecht in das neue Jahr. War der Pokal-K. o. gegen den FHC Frankfurt / Oder noch zu erwarten, so schmerzt die 18 : 21 ( 10 : 11 ) -Heimniederlage vom Wochenende gegen den TSV Nord Harrislee doch mächtig, wollten sich die Subocz-Schützlinge zum einen für die Hinspielniederlage revanchieren, zum anderen Boden in der Tabelle gutmachen. Mit 11 : 15-Zählern sind die Bandits jetzt Tabellensiebter.

Magdeburg. Erneut starteten die Magdeburgerinnen mit einem stark dezimierten Kader in die Partie, zeigten sich in der Anfangsphase jedoch nicht so schlecht. Bis zum 4 : 4-Ausgleichstreffer durch Franziska Bartl ( 9. Minute ) gestaltete sich das Spiel völlig offen, wobei sich die Abwehrreihe des Gastgebers erneut in einer guten Verfassung präsentierte. Mit einer Zeitstrafe gegen Jasmin Maue ( 17. ) geriet das Spiel der Bandits jedoch etwas ins Wanken, so dass Harrislee im Gegenzug die Überzahl zur 9 : 6 ( 19. ) -Führung nutzen konnte. Anne Hubinger brachte den HSC wieder auf 9 : 9 heran ( 26. ), doch gingen die Nordlichter mit einem 11 : 10 in die Pause.

Im zweiten Spielabschnitt präsentierten sich beide Mannschaften zunächst auf Augenhöhe, wobei das Spielniveau nicht sonderlich hoch war. Bis zum 13 : 13 ( 41. ) durch Anne Hubinger lief das Spiel ohne größere Höhepunkte dahin, wobei die Bandits erneut mit der eigenen Chancenauswertung haderten. Harrislee konnte jedoch aus den Ballverlusten der Magdeburgerinnen zu diesem Zeitpunkt kein Kapital schlagen, da Torfrau Anne Hofmeister erneut mit einigen Paraden ihr Team im Spiel hielt, so dass die Partie auch bis zum 17 : 17 ( 52. ) durch Franziska Bartl weiterhin offen war. In der Schlussphase merkte man dem Gastgeber den deutlichen Kräfteverschleiß und die fehlenden Wechselmöglichkeiten an, was sich vor allem in Ballverlusten und Fehlwürfen widerspiegelte. Diese nutzte Harrislee geschickt, um die Subocz-Schützlinge clever auszukontern und auf 21 : 17 ( 58. ) davon zu ziehen. Der letzte Treffer der Partie von Jasmin Maue zum 18 : 21 ( 60. ) bedeutete lediglich noch Ergebniskosmetik und Schlusspunkt einer schwachen Partie der Magdeburgerinnen.

Mit einer so schlechten Chancenauswertung sowie zu vielen einfachen Ballverlusten war an diesem Tag für die Schützlinge von Trainer Grzegorz Subocz einfach nicht mehr drin. Bezeichnend dafür sind die drei vergebenen Siebenmeter sowie lediglich ein erzieltes Tor in den letzten zehn Minuten der Partie. So bleibt zu hoffen, dass die Magdeburgerinnen bis zum nächsten schweren Auswärtsspiel am kommenden Samstag beim SC Greven den Schalter umlegen können, um im Jahr 2010 das erste Erfolgserlebnis feiern zu können.

HSC 2000 : Hofmeister – Bartl 4, Hubinger 3, Maue 3 / 1, Wysinski 3, Schröder 2 / 1, Degen 1, Bange 1, Sachse 1, Hartmann, Schüler.