Am vergangenen Sonntag fanden in der Sporthalle Bruno Taut die ersten drei von insgesamt fünf Vorrundengruppen zur Ermittlung der Teilnehmer für die Endrunde um die Hallen-Stadtmeisterschaft im Fußball statt ( Volksstimme berichtete ). Germania Olvenstedt II, VfB Ottersleben II und die Roten Sterne aus Sudenburg sind demnach die ersten drei Finalteilnehmer.

Stadtfeld. In der Gruppe 1 standen mit den Stadtligisten FC Zukunft, Germania Olvenstedt II und dem Post SV drei Favoriten vorher fest. Und tatsächlich hatten der BSV 93 II als Vierter und der HSV Medizin als punktloser Letzter nicht den Hauch einer Chance auf eine Endrundenteilnahme.

Letztendlich setzte sich in dieser Gruppe, in der es wohltuend fair zuging, die Reserve der Olvenstedter Germania ungeschlagen und mit großem Vorsprung durch. Zukunft und Medizin II wurden je mit 4 : 1 bezwungen, die Postler gar mit 5 : 0 besiegt. Einzig gegen die BSV-Reserve tat man sich beim 2 : 1 etwas schwer.

Auch in der Gruppe 2 deutete alles sehr schnell auf einen Dreikampf zwischen dem VfB Ottersleben II, dem Fermersleber SV und dem SV Beyendorf hin. Im drittletzten bzw. letzten Spiel sollte hier die Entscheidung fallen. Zunächst sprach dabei alles für den SVB, der die Ottersleber Reserve mit 1 : 0 bezwang. Im letzten Turnierspiel hätte dem Fermersleber SV gegen die Ottersleber Reserve bereits ein Unentschieden für den Einzug in die Finalrunde gereicht. Doch letztendlich gewann die zweite des VfB knapp mit 1 : 0 und sicherte sich Rang eins.

Die Fermersleber dagegen rutschten aufgrund des schlechteren Torverhältnisses noch auf Rang drei ab. Das Hauptproblem des ehemaligen Landesligisten lag sicherlich mit im Angriff. Ganze zwei Treffer bei nur einem Gegentor brachten die Südoster zustande. Letztendlich, wie sich zeigte, zu wenig.

Sehr eng ging es auch in der Gruppe 3 zu, in der sich die Roten Sterne am Ende mit einem Punkt Vorsprung vor dem Katholischen SC Blau-Weiß sowie mit drei Zählern vor dem HSV Medizin durchsetzte.

Bereits im sechsten von zehn Spielen hätte der KSC mit einem Sieg über die Roten Sterne alles zu seinen Gunsten klar machen können. Doch selbst eine zweimalige Überzahl nutzte nichts. Im Gegenteil, die Sterne markierten dabei jeweils einen Treffer und siegten mit 2 : 0.

Im vorletzten Spiel hätte dann der HSV Medizin alles zu seinen Gunsten entscheiden können, musste nur gegen die Sterne mit 2 : 0 gewinnen. Und wieder einmal war alles " Hätte, Wenn und Aber " Schall und Rauch. Medizin konnte die Überzahl gegen die Sterne nicht nutzen, lag zwar mit 1 : 0 vorn, doch 90 Sekunden vor Ultimo schafften die Sterne den Ausgleich.

Am Mittwoch folgen nunmehr, ebenfalls in der Sporthalle Bruno Taut, die Vorrundengruppen vier und fünf. Dabei stehen sich ab 8. 45 Uhr zunächst der BSV 93, der SV Arminia II, der SSV Germania, der 1. FC Magdeburg III und der SV Pechau gegenüber. Ab 12. 30 Uhr suchen dann der ESV Lok Südost, der SSV Besiegdas, Titelverteidiger Magdeburger SV Börde III, die SG Handwerk II und der BSV 79 II den letzten Teilnehmer der Endrunde. Diese findet am 17. Januar ab 14 Uhr an gleicher Stelle statt.