Leipziger Straße ( msc ). Im letzten Heimspiel des Jahres gab es für die Magdeburger Billardspieler eine bittere 2 : 6-Niederlage gegen des Erstliga-Absteiger BSF Goch. Der Gastgeber spielte durchaus im Rahmen seiner Möglichkeiten, konnte aber an diesem Tag in keiner Partie überraschen, etwas, was in den letzten Spielen immer gelang.

Im ersten Durchgang spielte Frank Eder gegen den Holländer Herrmann Kleinpenning. Eder begann furios und erspielte sich durch Serien von acht und fünf Punkten einen guten Vorsprung. Dann plötzlich riss sein Spielfaden, der Niederländer zog an ihm vorbei und gewann am Ende sicher mit 40 : 26 Punkten.

Am Nebentisch zeigte der tschechische Gastspieler Radek Novak eine klasse Partie und ließ nie einen Zweifel an einem Sieg aufkommen. In der besten Partie des Tages schlug er seinen Kontrahenten aus Goch in 28 Aufnahmen mit 40 : 24 Punkten. Damit stand es wie fast in jedem Spiel nach der ersten Runde unentschieden.

Nun aber verloren die beiden Magdeburger Schönhoff und Zöllner jeweils ihre Partien. Zöllner bemühte sich redlich gegen seinen routinierten Gegner Siebert, immerhin Ex-Europameister, verlor aber am Ende deutlich mit 40 : 25 Punkten. Schönhoff begann seine Partie in Weltklassemanier und führte zwischenzeitlich mit 19 : 3 und später mit 24 : 8 Punkten. Aber auch er konnte seinen Vorsprung nicht ins Ziel retten. Sein Gegner van den Berg punktete stetig und nachdem Schönhoff kleinere Fehler bei leichten Positionen machte, zog der Mann aus Goch an ihm vorbei und gewann mit 40 : 36 Punkten.

" Natürlich ist die Niederlage bitter ", resümierte Teamchef Bernd Friedel. " Allerdings sieht man, wie dicht die Spitze in der Liga ist. Unser Team hat trotz der Niederlage keineswegs enttäuscht. Wir sind weiterhin auf einem guten Weg, wenngleich der denkbare Aufstieg nun etwas weiter weg ist ", so der " Chef " weiter.