Alle fünf Starter des Fermersleber Sportvereines kamen am Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften im Kreuzheben zu Medaillenehren. Kay Haasler gewann in der Zehdenicker Sporthalle sogar den Meistertitel.

Zehdenik. Kreuzheben ist eigentlich eine Teildisziplin des Kraftdreikampfes. Doch seit drei Jahren werden in Deutschland separate Kreuzhebe-Meisterschaften ausgetragen. Die erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

Tolle Stimmung herrschte in der Zehdenicker Sporthalle, als die Hantelrecken Zentimeter für Zentimeter zentnerschwere Lasten nach oben bewegten. Sechs Zentner bewältigte immerhin Kay Haasler. Der superschwere Fermersleber hatte aber schon in seinem ersten Versuch mit 280 Kilogramm die Weichen in Richtung Meistertitel gestellt. Sein Hauptkonkurrent André Steiner aus Eilenburg war bei 260 Kilogramm " hängengeblieben ". Haasler steigerte auf 290 und im dritten Versuch auf glatte 300 Kilogramm für die er dann verdientermaßen die Goldmedaille in Empfang nehmen konnte.

Im Leichtschwergewicht stellte Nils Matthies mit 252, 5 Kilogramm eine neue persönliche Bestleistung auf. Damit sicherte er sich die Bronzemedaille.

Junior Steven Podas konnte seinen Meistertitel leider nicht verteidigen. Obwohl der 20-Jährige sich im dritten Versuch auf 260 Kilogramm steigerte und damit den Sachsen-Anhalt-Rekord verbesserte, konnte er Malte Fleissner aus Siegen nicht gefährden. So blieb die Silbermedaille. Fleissner gewann mit 295 Kilogramm Gold.

Zu Medaillenehren kam auch Thomas Ranft in der Altersklasse I. Nach guten 235, dann 240 Kilogramm, scheiterte er nur ganz knapp an 252, 5 Kilogramm. Damit belegte er den Bronzeplatz.

Bronze gewann auch Burkhard Steffen im Mittelgewicht der Altersklasse II mit 160 Kilogramm. Ihm gelangen drei gültige Versuche.