Endlich mal wieder mit " voller Kapelle " und dann auch noch ein Sieg – mit dem 3 : 0 ( 19, 21, 24 ) -Erfolg über den MTV Wittenberg " bastelten " sich die gastgebenden USC-Volleyballer am Wochenende selber das schönste Adventsgeschenk und das Ganze auch noch in recht souveräner Manier, im dritten Durchgang sogar mit ungeahnter Nervenstärke.

Alte Neustadt ( hoe ). Von Beginn an zeigten die Magdeburger in diesem Sachsen-Anhalt-Duell, wer Herr im Hause ist. Frühzeitig setzte sich der USC ab, hatte beim 10 : 4 den Sechs-Punkte-Vorsprung erreicht, der auch noch am Satzende zu Protokoll stand. Eine sehr geringe Eigenfehlerquote und der häufig sehr gut positionierte Block bildeten die Grundlage für die 1 : 0-Satzführung.

Auch im zweiten Durchgang waren die Gastgeber die dominierende Mannschaft. Ständig in Führung liegend, hatten sie meist die bessere Antwort auf das Angriffsspiel der Wittenberger, die nun zwar besser ins Spiel kamen, den USC aber nie ernsthaft gefährdeten. Das 25 : 21 brachte dann auch die verdiente 2 : 0-Satzführung.

Die Warnungen der USC-Verantwortlichen beim letzten Seitenwechsel, nun auf keinen Fall nachzulassen, schienen aber nicht alle Spieler gehört zu haben. Zwar ging der USC gleich wieder in Führung, gab diese aber beim 8 : 8 wieder ab und lief fortan einem Drei-Punkte-Rückstand hinterher. Die Unkonzentriertheiten im Außenangriff waren hauptsächlich die Ursache dafür. Aber es gab ja noch den Block der Hausherren, der in der entscheidenden Satzphase immer wieder zuschlug und letztendlich die gegnerischen Angreifer zu Fehlern veranlasste bzw. die Punkte direkt machte. Hier ist besonders die Achse Frost-Kliefoth zu nennen. Nach dem 20 : 21-Anschluss musste der USC beim 23 : 24 noch einen Satzball abwehren, ehe man mit drei Punkten in Folge den Gesamtsieg sicherstellte.

Überhaupt hatte die Magdeburger " Bank " an diesem Tag ein sehr glückliches Händchen. Besonders die Wechsel zwischen Marco Hagemeier ( 1, 77 m ) und Markus Vogler ( 2, 00 m ) brachten immer wieder die erhofften Blockpunkte. Hervorzuheben sind noch Frank Nahrstedt, der auch schwierigste Angriffe aus dem Hinterfeld versenkte und phasenweise auch Hagemeier gut im Zuspiel vertrat, sowie Evgenij Ziskins, der in der Annahme und im Außenangriff eine sichere Bank war.

USC : Ziskins, Vogler, Schulz, Opitz, Noack, Nahrstedt, Meineke, Maßel, Kliefoth, Hagemeier, Frost, Beyer.