Magdeburg ( lge ). Einen überraschenden 73 : 52 ( 34 : 23 ) -Auswärtserfolg landeten die Frauen des USC Magdeburg in der 2. Basketball-Regionalliga Ost bei der BG 2000 Berlin.

Seit Wochen bestreitet der USC seine Punktspiele mit stark dezimierter Besetzung. Für das fällige Punktspiel in Berlin reiste Coach Henrik Petzold mit dem letzten Aufgebot an. Ganze fünf Spielerinnen standen ihm für dieses Unternehmen zur Verfügung. Mit einer Superleistung und hohem Einsatz wurde der 73 : 52 ( 34 : 23 ) -Erfolg über die Bühne gebracht. Im USCLager war nach dem Abpfiff die Freude groß, hatte man doch den Anschluss nach oben nicht verloren.

Die USC-Devise lautete : Mit einer kontrollierten Defensive und Offensive, möglichst ohne Foul agierend, sollte auch der zweite Zähler geholt werden. Zudem sollte in der Defensive mit einer 2 : 1 : 2-Zonen-Verteidigung

der Durchbruch an den USC Korb verhindert werden. Im Rebound wollte man am eigenen Korb kompromisslos arbeiten, um dann das freie Vorfeld für die guten USC Fastbreaks zu nutzen.

Diese Schnellangriffe über Röhrmann, Henck und Karl stachen wie Nadelstiche. Diszipliniert und taktisch gut eingestellt, brachten sie den nicht erwarteten Erfolg. So erzielte Henck allein zehn Punkte beim 18 : 7 im ersten Viertel. Das zweite Viertel ( 16 : 16 ) brachte eine Schwächephase für den USC. Einige Nachlässigkeiten beim Defensiv Rebound ermöglichte dem Gastgeber eine zweite Wurfmöglichkeit.

Den Anfang des dritten Viertels ( 12 : 16 ) verschlief der USC wie immer. Aber ein Ausruhen gab es nicht, es waren ja keine Wechselspielerinnen da. Der Coach nutzte eine Auszeit, um seine Spielerinnen wieder in die Spur zu bringen.

Neu motiviert überrannte man den Gegner im letzten Durchgang und holte sich mit einem 27 : 13 das vierte Viertel und den Sieg. Beste Spielerin auf dem Platz war USC-Center Annika Pollack, die u. a. 21 Punkte erzielte und sieben von acht Freiwürfen verwandelte.

USC : Pollack 21, Henck 20, Röhrmann 17, Karl 11, Jurkul 4.