Mit dem 3 : 1 ( -15, 13, 24, 21 ) gegen den TKC Wriezen feierten die Regionalliga-Volleyballer des USC am Wochenende den zweiten Saisonsieg, sind aber weiterhin Träger der Roten Laterne des Tabellenschlusslichtes.

Alte Neustadt ( hoe ). Kurz vor 20 Uhr gab es endlich den erhofften Jubel bei den Hausherren, die sich diesmal auch als solche erwiesen und die Punkte in der Campushalle behielten. Zuvor hatten die Magdeburger gegen die unbequemen Wriezener aber ein hartes Stück Arbeit hinter sich gebracht, wobei es nach dem ersten Satz eher nach einem Debakel für die Gastgeber aussah. Beim 15 : 25 brachte der USC kaum etwas zu Stande, leistete sich insbesondere zu viele Fehler in der Annahme, was die Gäste zu einiger Häme veranlasste.

Doch im Folgedurchgang machten die Elbestädter mit dem noch deutlicheren 25 : 13 den vorangegangenen Satz wieder vergessen. Hauptwaffe des USC war ab jetzt der Block, der mit der Einwechselung von Mittelmann Stefan Meineke eine entscheidende Aufwertung erfuhr. Das eigentliche Spiel mit einem offenen Schlagabtausch begann aber erst in Satz Nr. 3. Hier lief der USC auf Grund verschiedenster Fehler schnell einem Rückstand hinterher, den die Gäste beim 7 : 13 auf sechs Punkte ausgebaut hatten. Dann aber schlug wieder der Block der Elbestädter zu, so dass Wriezen völlig aus dem Konzept zu geraten schien. Beim 14 : 14 war der Vorsprung pulverisiert, aber nur, um gleich wieder in Rückstand zu geraten. Den 14 : 18-Rückstand holten die Magdeburger aber genauso auf wie auch beim scheinbar vorentscheidenden 20 : 23, nämlich in erster Linie durch ihre gute Blockarbeit, bei der besonders die beiden Mittelblocker Frost und Meineke hervorstachen. Mit erstaunlicher Nervenstärke sicherte sich der USC dann zurecht die 2 : 1-Satzführung.

Im vierten Satz führten dann ständig die Gastgeber, wobei sie es diesmal waren, die zum Teil komfortable Vorsprünge verspielten, so vom 8 : 2 auf 9 : 7 oder vom 18 : 13 auf 19 : 18. Erinnerungen an das Potsdam-Spiel wurden wach, aber letztendlich ließen sich die Elbestädter nicht mehr " die Butter vom Brot nehmen " und gewannen den Satz noch sicher mit 25 : 21.

" Wir haben in den entscheidenden Phasen ähnlich gut wie schon bei der knappen Niederlage gegen Potsdam gespielt, im Block aber noch einen draufgesetzt ", formulierte USC- " Statistiker " Johannnes Krafczyk das Fazit knapp und prägnant.

So konnten sich Magdeburger Spieler und Anhänger dann auch etwas Häme gegenüber den Wriezenern nach Spielschluss nicht verkneifen.

USC : Frost, Hagemeier, Meineke, Kliefoth, Nahrstedt, Noack, Maßel, Opitz, Schulz, Vogler, Ziskins.