Magdeburg ( mho ). Am Sonnabend wurden zwei weitere Viertelfinal-Begegnung und ein Nachholspiel des Stadtpokal-Achtelfinals ausgetragen. Überraschungen blieben dabei nicht aus.

SG Handwerk II – SV Arminia 3 : 1

Das Viertelfinal-Duell zwischen dem Stadtligisten SG Handwerk II und dem Landesklasse-Team des SV Arminia fand in dem Underdog einen verdienten Sieger. Mit der ersten gefährlichen Szene in Strafraumnähe gelang den Handwerkern die Führung. Sebastian Chlasta traf mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 20 Metern zum 1 : 0 ( 12. ). Die Partie nahm nun Fahrt auf. Handwerk-Torwart Matthias Denecke musste bei einem Freistoß der Gäste eingreifen ( 17. ).

Auf der Gegenseite versuchte sich Chlasta aus der Drehung, verfehlte das Ziel jedoch knapp ( 28. ). Die größte Ausgleichschance hatte David Berlin, der bei einem Konter aus spitzem Winkel an Denecke scheiterte ( 40. ). Kurz vor der Pause erhöhte Chlasta zum 2 : 0. Wiederum traf der Handwerk-Mittelstürmer per Freistoß, diesmal in die Torwartecke ( 43. ).

Im zweiten Durchgang setzten die Arminen alles daran, das Spiel noch zu ihren Gunsten zu drehen. Doch die Defensive der Platzherren stand sicher und hatte in Denecke einen sicheren Rückhalt. Nach dem 3 : 0 per Schlenzer durch Matthias Randel war die Partie entschieden. Nur noch kosmetischen Charakter hatte der Treffer zum 3 : 1-Endstand durch den eingewechselten Sven Teichfischer ( 90. ).

Handwerk II : Denecke – Strickrodt, Knoche, Marschke, Benzner, Garnatz ( 46. Brockel ), Konert, Hein, Randel ( 80. Knoll ), Chlasta ( 70. Kreuziger ), Welsch.

Arminia : Reiß – Schwabe, Liesegang, Mücke, Kliviniy, Tietz, Berlin ( 79. D. Fritzsche ), Schmidt, Kühle ( 63. Baier ), Uhlemann ( 79. Teichfischer ), E. Fritzsche.

BSV 79 – Fermersleber SV 8 : 3

David Hennig ( 13. ) und Torsten Schwabe ( 21. ) brachten den Gastgeber jeweils per Kopf nach Brunck-Freistößen mit 2 : 0 in Führung. Die Cracauer ließen danach die Zügel ein wenig schleifen, der FSV kam auf. Zunächst bugsierte Hennig eine Eingabe ins eigene Tor ( 31. ), ehe Philipp Kappler fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff das 2 : 2 gelang. Und es kam noch besser für die Gäste, denn mit Matthias Domke traf erneut ein BSV-Akteur ins eigene Gehäuse zum 2 : 3-Halbzeitstand ( 43. ).

Nach der Pause kamen die Gastgeber wie verwandelt aus der Kabine. Christoph Librenz wurde gefoult und Hennig verwandelte den Strafstoß zum 3 : 3 ( 49. ). Dann begann der große Auftritt von Librenz, der mit einem lupenreinen Hattrick das Spiel entschied. Innerhalb von vier Minuten ( 65 ., 66 ., 69. ) wurde aus dem 3 : 3 ein 6 : 3 für die Platzherren. Zuviel für Benjamin Gutzeit in den Reihen des FSV, der in der 70. Minute wegen Meckerns die Gelb-rote Karte sah. Der eingewechselte Altherren-Spieler Ralf Eichholz zeigte seine Torjäger-Qualitäten in der 81. Minute beim 7 : 3. Den Schlusspunkte zum 8 : 3 setzte wiederum Hennig per Strafstoß nach einem erneuten Foul an Librenz im FSV-Strafraum.

BSV 79 : Becker – Domke, Wegener, Müller, Hennig, Schult, Brunck, Vogel ( 72. Tuchen ), Schwabe, Librenz, Berger ( 74. Eichholz ).

FSV : Both – Wegner, Thiem, Gutzeit ( 71. gelbrote Karte ), Goeck, Behne, Fieber, Seyfert, Meier, Kappler ( 54. Ababou ), Schoß.

MSV 90 Preussen II – TuS Neustadt 5 : 4 n. E.

Im Nachholspiel des Achtelfinals setzte sich Cup-Verteidiger MSV 90 Preussen II als 5 : 4-Sieger ( 0 : 0, 1 : 1, 1 : 1 ) nach Elfmeterschießen durch und spielt nun am 12. 12. im Viertelfinale bei Germania Olvenstedt.

Ronny Stribny hatte die Gäste in Führung gebracht ( 62. ), Henning Hoffmann gelang per Kopf der 1 : 1-Ausgleich ( 73. ). Nach torloser Verlängerung entschärfte Ryll im notwendigen Elfmeterschießen zunächst den Strafstoß von Hoffmann. Im Gegenzug scheiterte Michel Dolke an Michael Frank, einem eigentlichen Feldspieler im Kasten der Gastgeber. Nachdem weitere Akteure getroffen hatten, setzte TuSSpieler Kevin Strempel den Ball neben den Kasten. Somit trat Behrend zum entscheidenden Strafstoß an und brachte seine Mannschaft eine Runde weiter.

Preussen II : Frank – Walzak, Hoffmann, Risch, Oberhack, Meier ( 110. Mucke ), Podehl, Reichel ( 60. Hannemann ), Ginter, Kagelmann ( 91. Faber ), Behrend.

TuS : Ryll – Böhme, Märtens ( 19. Rupprecht ), Scholz, Meyer, Strempel, Rintorf ( 46. Genzel ), Fleischmann, Dolke, Rudolph, Stribny.