Magdeburg. Nach dem sonntäglichen 26 : 27 ( 11 : 14 ) gegen den Tabellenzweiten Ahlener SG, der vierten Niederlage in Folge, sind die Zweitliga-Handballer des SC Magdeburg II endgültig im Abstiegskampf angekommen.

" Mir war schon zu Saisonbeginn klar, dass wir von Anfang an gegen den Abstieg spielen werden, hoffe aber auch, dass wir in den folgenden Spielen der Hinrunde die Kurve kriegen ", bemerkte Teammanager Marc-Hendrik Schmedt am Sonntagabend nach der neuerlichen Pleite.

Doch das Restprogramm bis zum 19. Dezember mit Post Schwerin ( Tabellen-5. / Auswärts ), Bad Schwartau ( 8. / Heim ), Potsdam ( 4. / A ), Nordhorn-Lingen ( 6. / A. ), Emsdetten ( 3. / H ) und Edewecht ( 12. / A ) hat es für den Tabellenvierzehnten nach erst zwei Siegen und einem Remis in sich.

" Gegen ein Spitzenteam wie Ahlen muss schon alles stimmen ", orakelte Youngsters-Trainer Christian Prokop bereits vor dem Anwurf. Und das war am Sonntag vor immerhin 550 Zuschauern eben nicht der Fall.

Nicht nur die zuvor oft hochgelobten Keeper Dario Quenstedt und Patrick Schulz brachten diesmal nicht mehr als Normalform. Vor allem im Angriff klemmte die Säge. Und das bei vermeintlicher Bestbesetzung mit den bundesligaerfahrenen Coßbau, Krause, Grohmann und Böhm. Die beiden Letztgenannten blieben gar ohne Tor und über weite Strecken auf der Bank. Krause zeigte ebenso Licht und Schatten wie auch Coßbau, der 30 Sekunden vor Schluss an Gästetorwart Peveling scheiterte.

" Zehn freie Bälle haben wir verballert ", registrierte SCMBetreuer Frank Munter in seinem Protokoll, ebenso 54 Angriffe, aber eben nur 26 Tore. Fehlwürfe und technische Fehler ließen kein besseres Ergebnis zu. Auf Youngsters-Trainer Christian Prokop und seine Schützlinge kommt eine Menge Arbeit zu, will der neue Coach zu seinem 31. Geburtstag am Heiligabend nicht auf einem Abstiegsplatz stehen.