Magdeburg ( hoe ). Trotz einiger Personalsorgen, neben Stefan Meineke sagten auch Chris Beyer ( berufsbedingt ) und Libero Marko Schulz mit Rückenproblemen ab, bejubelten nach einer Achterbahnfahrt letzten Endes doch die Gastgeber vom VfH Potsdam einen für sie verdienten 3 : 2-Heimerfolg über den USC Magdeburg.

Der USC indes scheint mit den Potsdamer Teams in dieser Saison kein Glück zu haben. Gegen den USV führten sie in den Sätzen immer bis kurz vorm Ende, verloren aber 0 : 3. Gegen die WSG Waldstadt vergeigte man eine 2 : 1-Satzführung und das 20 : 15 im Folgedurchgang.

Dabei begann das Spiel für die Elbestädter überaus erfreulich. Über ein druckvolles Aufschlagspiel und mit gelungenen Blockaktionen baute man im ersten Satz beständig einen Vorsprung auf und wechselte nach dem deutlichen 25 : 17 selbstbewusst die Seiten.

Doch schon im folgenden Durchgang wurde die Hauptschwäche an diesem Tage, die Annahme, den Gästen letztendlich zum Verhängnis. Von Beginn an liefen die Elbestädter einem Rückstand hinterher, der in erster Linie dem Potsdamer Klein mit seinen knallharten Sprungaufschlägen zu verdanken war. Beim 10 : 17 schien der Satz eigentlich gelaufen. Die VfH-Spieler waren sich wohl zu sicher und der USC-Sechser begann zu kämpfen, versuchte wieder über mehr Bewegung ins Spiel zu kommen. Und das gelang auch fast, denn beim 21 : 21 war der Satz wieder völlig offen. Aber die Magdeburger vermochten es nicht, den psychologischen Vorteil nach der Aufholjagd und die sich bietenden Chancen zu nutzen. Die Folge ein 22 : 25 und der 1 : 1-Satzausgleich.

Dann ging der USC nach einem sicheren 25 : 19 wieder mit 2 : 1 in Führung, aber nur, um den nächsten Durchgang wieder zu verschenken. Also musste man in den ungeliebten Entscheidungssatz, wo gleich zu Beginn wieder der Potsdamer Klein die Gäste mit seinen Aufschlägen aus dem Spiel brachte. Da dann auch in den anderen spielerischen Elementen nicht viel lief, war die Entscheidung zum Schluss eindeutig – 15 : 7.

"Wir haben die Angebote der Potsdamer nach dem unerwarteten Ausgleich im zweiten Satz nicht angenommen. Dann wären wir wahrscheinlich durch gewesen ", trauerte der verletzte Libero Schulz den vertanen Möglichkeiten nach.

USC : Frost, Vogler, Noack, Hagemeier, Ziskins, Kliefoth, Opitz, Maßel, Nahrstedt.