Im einzigen Freitagspiel des 14. Spieltages der Fußball-Verbandsliga stehen sich heute Abend ab 19 Uhr auf Platz 5 der MDCC-Arena die zweite Mannschaft des 1. FC Magdeburg und der VfB Sangerhausen gegenüber. Die restlichen Begegnungen werden am Sonnabend ab 14 Uhr ausgetragen. Darunter auch die Partie zwischen dem Haldensleber SC und dem MSV 90 Preussen.

Magdeburg. Bereits vor der Saison machten die Verantwortlichen der beiden Ex-Oberligisten 1. FC Magdeburg II und VfB Sangerhausen aus, dass die Begegnung des 14. Spieltages bereits am Freitag ausgetragen wird. " Wir haben damit überhaupt kein Problem ", so FCMII-Trainer Mario Middendorf.

" Nach den langen Pausen kommt unsere Mannschaft langsam ins Rollen ", so Middendorf weiter. " Das wollen wir auch gegen den VfB unter Beweis stellen. Wir wollen zeigen, dass wir gut Fußball spielen können und uns weiterentwickelt haben. " Bis auf den an einer Zehenprellung laborierenden Osterland und den mit einem Bänderriss pausierenden Schmidt hat der Coach alles beisammen.

Middendorf erwartet einen sehr defensiv stehenden Gegner, dessen Stärken bei nur zwölf Gegentoren in der Abwehr ersichtlich sind. Bei ebenfalls nur zwölf eigenen Treffern ist aber auch das derzeitige Manko der Rosenstädter in der Chancenverwertung erkennbar. " Ich erwarte eine Begegnung, die lange ausgeglichen ist. Wir müssen geduldig sein, auf unsere Chancen lauern und diese eiskalt ausnutzen. " Bei einem Sieg winkt dem FCM II wieder die Tabellenspitze.

Zwar denkt Preussen-Trainer Dirk Hannemann noch gern an den 4 : 1-Erfolg seiner Mannschaft in der I. Hauptrunde des Fußball-Landespokales gegen den Haldensleber SC. Doch wird das " am Sonnabend in Haldensleben ein ganz anderes Spiel werden. "

Auf Grund der Tabellensituation, der HSC ist mit 19 Punkten Achter, die Preussen haben 17 Zähler und sind Zehnter, wäre ein Sieg in diesem Spiel sehr wichtig für die Platzierung. Der Vorteil dürfte dabei mental bei den Preussen liegen. Während der HSC in den vergangenen vier Spielen bei 4 : 16 Toren vier Niederlagen kassierte, haben die Sudenburger die beiden letzten Spiele nicht verloren und vier Punkte geholt.

" Wir haben in Haldensleben aber nur eine Chance, wenn wir jetzt auch im Spiel unsere Chancenausnutzung verbessern ", so Hannemann. Allerdings will der Trainer " nicht auf Teufel komm raus angreifen. " Im Gegenteil : " Wir müssen aus einer gefestigten Abwehr heraus spielen, auf unsere Chancen warten und diese nutzen. " In der vergangenen Saison gelang dies, wie das 2 : 0 der Preussen vom März diesen Jahres belegt.

Neben den Langzeitverletzten Behr, Hitzing und Knöfler wird bei den Preussen bis zum Jahresende Rasche fehlen. Der Stürmer hat sich nach Vereinsangaben eine persönliche Auszeit genommen.