Im Viertelfinale des Fußball-Stadtpokales der Männer kommen am Sonnabend drei der vier Begegnungen zur Austragung. Einzig Germania Olvenstedt muss noch warten, spielt sein Viertelfinale gegen den Gewinner der Nachholpartie Preussen II gegen den TuS 1860 Neustadt erst am 12. Dezember. Spielbeginn aller drei Partien ist um 13. 30 Uhr.

Stadtfeld. Im Mittelpunkt der samstäglichen Viertelfinals steht die Partie der beiden Landesklasse-Vertreter MSV Börde II gegen den SV Fortuna. " Wir sind in diesem Spiel, auch wenn wir zu Hause spielen, eindeutiger Außenseiter ", sieht Börde-II-Trainer Jens Sommer die Ausgangslage. " Wir freuen uns aber, dass wir auf dem dann gereinigten Kunstrasenplatz spielen können und wollen die Begegnung nutzen, um uns weiter einzuspielen. Das heißt, wir werden auch keine Verstärkungen aus der ersten Mannschaft einsetzen. Zum einen brauchen die Jungs auch ihre Pause. Zum anderen fehlt bei einigen sicherlich auch etwas die Pokalmotivation, da wir ja als eventueller Stadtpokalsieger als zweite Mannschaft nicht am Landespokal teilnehmen dürfen. "

Fortuna-Trainer André Hoof stimmt mit Sommer darin überein, dass seine Mannschaft Favorit ist. " Und wir wollen weiterkommen, wollen später in das Finale ", stellt er Mannschaftsund Vereinszielstellung für den Pokalwettbewerb klar. " Es wird zwar keine einfache Aufgabe auf dem relativ kleinen Kunstrasenplatz, doch wollen wir das Spiel unbedingt gewinnen. " Auch eventuelle Verstärkungen des Gastgebers aus der Landesligaelf würden ihn nicht von seiner Meinung und Einstellung abbringen. " Na und ! Wir wollen so schnell als möglich wieder in die Landesliga. Da können uns zwei, drei Verstärkungen nicht von unserem Weg abbringen. "

Personell müssen die Neustädter zwar auf Horneffer, Liecke und Th. Heinrich verzichten, steht hinter dem Einsatz von Huth und Apel noch ein Fragezeichen. " Doch das soll uns nicht stören. Dann haben andere Spieler aus unserem Kader die Möglichkeit, sich zu zeigen. "

Stadtliga gegen Landesklasse heißt es, wenn die zweite Mannschaft der SG Handwerk und der SV Arminia sich am Umfassungsweg gegenüberstehen. " Wir sind klarer Außenseiter, wollen aber das Spiel so lange wie möglich offen gestalten ", war von Handwerk-Abteilungsleiter Wolfgang Koch zu erfahren.

Dass seine Mannschaft die Favoritenrolle inne hat, sieht auch Arminia-Coach Frank Cebulla so. " Klar wollen wir in die nächste Runde. Wenn man schon so weit gekommen ist, dann will man doch mehr ", so der ehemalige Oberligaspieler des 1. FC Magdeburg. Wichtiger ist dem Coach allerdings, " dass wir im Spielrhythmus bleiben, vor allem in Bezug auf das schwere Meisterschaftsspiel am kommenden Wochenende in Klein Wanzleben. "

Zu einem reinen Stadtligaduell kommt es an der Büchnerstraße, wenn Tabellenführer BSV 79 auf den Landesklasse-Absteiger und derzeitigen Tabellenneunten Fermersleber SV trifft. " Auch wenn unsere Mannschaft kürzlich positive Zeichen setzte, der BSV ist klarer Favorit. So weit ist die Mannschaft noch nicht, um dem Ligakrösus Paroli zu bieten ", sieht FSV-Abteilungsleiter Eckhardt Pakebusch dem Spiel gelassen entgegen.