Magdeburg. In der 2. Handball-Bundesliga Nord der Männer muss die SCM-Reserve heute um 19. 30 Uhr beim Aufsteiger 1. VfL Potsdam antreten. Der Gastgeber hatte vor Saisonbeginn den Klassenerhalt als Zielstellung formuliert, hat aber mit einem tollen Start und gegenwärtig 15 : 11 Punkten als Tabellensechster schon mehr erreicht, als erwartet. Im Gegensatz zu den Magdeburgern ( 15. / 6 : 18 ) sind die Handballer aus der brandenburgischen Landeshauptstadt weit von einem Abstiegsplatz entfernt, auch wenn die letzten vier Spiele allesamt verloren gingen.

Die Potsdamer haben eine Reihe von erfahrenen Spielern in ihrem Aufgebot. Doch VfLTrainer Peter Melzer, der auch einige frühere Cottbuser im Team hat, muss darauf setzen, dass keiner seiner Leistungsträger ausfällt. Mit Viktor Pohlack ( Rückraum rechts ) und Enrico Bolduan ( Rückraum links ) sowie Spielmacher Lars Melzer sind die wichtigsten Angriffsspieler genannt. Die Neuzugänge Lasse Kohnagel ( Rückraum rechts ) aus Flensburg und Alexander Urban ( Kreismitte ) aus Aue sorgen für noch mehr Torgefährlichkeit. Mit Ariel Panzer und Christian Pahl stehen zwei starke und erfahrene Keeper zwischen den Pfosten.

Auch SCM-Trainer Christian Prokop sieht den heutigen Gastgeber auf den entscheidenden Positionen mit erfahrenen Spielern besetzt, während auf den Außenpositionen, wie im gesamten SCM-Team, junge Wilde aufgeboten sind.

" Unsere Formkurve weist nach oben. Ich habe immer Geduld gefordert, da wir auf allen Positionen junge Spieler im Einsatz haben. Wenn man auf die Tabelle schaut, haben wir als Drittletzter immer noch ein positives Torverhältnis. Das zeigt, wie knapp die meisten Spiele endeten. Wir sind auf dem richtigen Weg und fahren mit Optimismus nach Potsdam ", so Prokop, der hinsichtlich der endgültigen Besetzung auch darauf hofft, dass sich die Bundesligaanschlusskader im gestrigen Erstligaspiel der Gladiators bei TV Großwallstadt nicht verletzen.

Warum er Regisseur Alexander Auerbach vor Wochenfrist beim 32 : 32 gegen den VfL Bad Schwartau draußen ließ, begründete Prokop im Nachhinein so : " Thorsten Salzer überzeugte im Training und in der Schlussphase in Schwerin. Da war ich zufrieden mit seiner Regieleistung. Alexander Auerbach hätte halblinks gespielt, wenn Dennis Krause ausfallen sollte. "