Alte Neustadt ( hoe / hma ). In der Campussporthalle auf dem Uni-Gelände gibt es heute in der Volleyball-Regionalliga wieder eine Doppelveranstaltung. Zunächst spielen die USC-Frauen um 15 Uhr Spitzenreiter Energie Cottbus, um 18 Uhr empfangen die USCMänner dann den Tabellenzweiten WSG Potsdam-Waldstadt.

Nach langer Zeit mal wieder ein Heimspiel, die USC-Volleyballer freuen sich jedenfalls auf ihren Heimauftritt. Dies aber nicht nur wegen des Heimrechts, sondern auf Grund der Zuversicht, die bei den " Studenten " nach dem Auswärtssieg in Bad Dürrenberg und der sehr guten Leistung gegen die Gäste aus Potsdam-Waldstadt am letzten Wochenende im Regionalpokal wieder vorhanden ist.

Zwar schieden die Magdeburger, wenn auch nur knapp, mit 2 : 3 aus dem Pokal aus, hinterließen aber in spielerischer Hinsicht ein deutliches Achtungszeichen. Und das, obwohl " wir das ganze Spiel über nur taktische Varianten mit den verschiedensten Grundaufstellungen ausprobiert hatten ", so Kapitän Frank Nahrstedt.

Gegen den ambitionierten aktuellen Zweiten der Liga hoffen auch die Verantwortlichen beim USC auf möglichst viele taktische Möglichkeiten, sprich personelle Varianten, denn bisher mussten die Elbestädter in den Punktspielen immer wieder auf den einen oder anderen Spieler aus den verschiedensten Gründen verzichten.

Die Gastgeber wissen aber auch, dass sie vor allem im individuellen Bereich an die Leistung vom Regionalpokal anknüpfen müssen. Das heißt in erster Linie, dass die Qualität im Aufschlag, wo besonders Frank Nahrstedt und Nils Opitz überzeugten, und im Blockverhalten, wieder erreicht werden muss, um dem starken Potsdamer Angriff Paroli bieten zu können.

" Die Mannschaft hat durch die positiven Erfahrungen wieder Selbstvertrauen getankt und vor allem gemerkt, dass alles möglich ist. Ich sehe unsere Chancen gerade auch auf Grund des Heimrechts bei 51 : 49 ", zeigt sich auch Trainer Hendrik Oelze sehr optimistisch.

Bevor die Männer gegen Potsdam gefordert sind, kommt es um 15 Uhr bei den Frauen zum ungleichen Duell Schlusslicht Magdeburg gegen Tabellenführer Cottbus. Fünf Spiele, fünf Siege, so lautet die makellose Bilanz der Gäste. Dabei haben die Schützlinge von Gästetrainer Markus Crüger bislang erst vier Sätze abgegeben, davon zwei gegen Staßfurt.

Das Team von USC-Coach Matthias Waldschik ist krasser Außenseiter, will seine Haut aber so teuer wie möglich verkaufen.