In der 2. Basketball-Regionalliga Ost der Damen unterlag der USC Magdeburg nach großem Kampf beim Spitzenreiter Basketball Berlin Süd mit 62 : 66 ( 32 : 22 ).

Magdeburg. Nach dem klaren Erfolg gegen Lichterfelde und der Pause, da Potsdam zurückgezogen hat, wollten die USCGirls erneut in Berlin gegen den Spitzenreiter erfolgreich punkten. Da neun Spielerinnen zur Verfügung standen, war mit Mann-Mann-Deckung Aggressivität angesagt. Die Ansage des Trainers, volle Defensive und den Gegner früh im Aufbau stören, wurde anfangs umgesetzt.

Da der Gegner Pressing spielte, gelang es dem USC durch Stöhr mit gezielten Langpässen auf Röhrmann und Jurkul, den Gastgeber ein und das andere Mal zu überspielen. So ging der USC mit 17 : 5 im ersten Viertel in Front. Berlin kam dann mit der Zonen-Verteidigung der Elbestädterinnen überhaupt nicht zurecht, obwohl den Gastgebern ein 1, 90 Meter großer Center zur Verfügung stand.

Im zweiten Viertel wechselte USC-Coach Henrik Petzold Karl und Stendel ein, was zu einem Bruch im Spiel führte. Berlin kam bis auf sechs Punkte heran. Piofczyk kam für Kämpfe ( 5. Foul ). Der Halbzeitstand, 32 : 22 für den USC, ging auf Grund der Ereignisse voll in Ordnung. Der USC war noch im Spiel.

Das dritte Viertel plätscherte so dahin. Der USC versäumte es, Nägel mit Köpfen zu machen. Magdeburg kam in Foul Trouble. Mitte des dritten Viertels spielten alle fünf USC-Damen mit vier persönlichen Fouls. Das dritte Viertel ging dennoch mit 22 : 19 an die Elbestädterinnen.

Im vierten Viertel kam es allerdings ganz dick bei der Foulbelastung. Center Pollack ging nach dem fünften Nichtfoul vom Feld. Sie zog ständig zum Korb, erzielte nur zwei Punkte, wurde ständig gefoult, erhielt keine Freiwürfe. Berlin bekam allein im letzten Viertel elf Freiwürfe zugesprochen, was letztlich ausschlaggebend für den Sieg des Gastgebers war.

Für den USC-Center kam Scholz, konnte aber Pollack nicht ersetzen. Dann verletzte sich Jugendcenter Piofczyk. Der USC war alle drei Center los, agierte nur noch aus dem Außenbereich. Drei Minuten vor Ultimo erwischte es auch noch Jurkul, die bis dahin eine Bestleistung bot. Acht Sekunden vor Schluss versuchte der USC, dem Spiel noch eine Wende zu geben – was misslang.

Die Wurfquote des USC lag nur bei 36 Prozent. 21 Ballgewinne standen 23 Verluste gegenüber. So gab man das letzte Viertel mit 11 : 22 an Berlin ab.

USC : Jurkul 16, Röhrmann 12, Piofczyk 10, Stöhr 10, Pollack 8, Karl 4, Scholz 2, Kämpfe, Stendel.