Altstadt ( lge ). Im ersten Heimspiel der 2. Basketball-Regionalliga Ost machten die Basketball-Frauen des USC sofort Nägel mit Köpfen. Von Coach Henrik Pätzold gleich auf Angriff eingestellt, zeigten sie sofort, wer der Herr im Hause ist und schickten die Frauen des Greifswalder SV mit einer deftigen 34 : 128 ( 14 : 59 ) -Packung wieder nach Hause.

Der USC war an diesem Spieltag für den Aufsteiger aus dem Norden einfach eine Nummer zu groß. So hatten die Gäste, obwohl sie den ersten Korb machten, nie den Hauch einer Chance. Konzentriert ging das USCTeam zu Werke. Die Außen Jurkul, Röhrmann und Stöhr wirbelten übers Parkett und nahmen dem Gegner beim Pressing reihenweise die Bälle bereits im Vorfeld ab und erzielten leichte Punkte aus allen Positionen. Die Center Pollack und Kämpfe hatten die Hoheit an den Brettern, warfen ihre Punkte oder gaben den ersten Pass zum Konterspiel. Dieser erste " Fünfer " legte erst beim Stand von 32 : 4 im ersten Viertel eine Atempause ein.

Das zweite Viertel ( 27 : 10 ) war vom Wechselgeschehen gekennzeichnet. Der USC ließ nicht locker und baute seinen Vorsprung bis zum 59 : 14-Halbzeitstand kontinuierlich aus. Coach Petzold hatte nicht viel zu kritisieren. Die nun eingesetzten Spieler Stendel, Karl, Scholz und Piofczyk brachten im dritten Viertel ( 36 : 6 ) eine gute Leistung und hatten vermehrte Spielanteile. Besonders die Langpässe ( Stöhr ) waren sehenswert und schlugen wie Nadelstiche ins Ziel ein.

Nach etwas Leerlauf zu Beginn des letzten Viertels, die Greifswalder hatten sich besser auf die USC-Angriffe eingestellt, brachte man mit 33 : 14 das Spiel nach Hause. Die Trefferquote aus dem Feld betrug 62 Prozent, die Freiwurfleistung 60 Prozent. 52 Rebounds und 43 erkämpfte Bälle rundeten das gute Bild ab.

Auffälligste Spielerin war wieder einmal Tanja Jurkul. Auch Center Pollack zeigte eine gute Leistung. Bester Korbwerfer war erneut Elli Röhrmann, welche 37 Punkte markierte.

USC : Röhrmann 37, Pollack 22, Stöhr 19, Jurkul 17, Stendel 10, Scholz 7, Kämpfe 6, Karl 5, Piofczyk 5.