Alte Neustadt ( amu ). Am vergangenen Samstag traf der Tabellenletzte in der Regionalliga Nordost, die erste Damenmannschaft des USC Magdeburg, auf den VC 97 Staßfurt. Das Landesderby gewannen die Gäste mit 3 : 0. Somit bleiben die Magdeburgerinnen weiterhin Schlusslicht.

In 60 Minuten war alles vorbei und die USC-Volleyballerinnen schienen sichtlich enttäuscht. Nicht einmal einen Satz konnten sie der erfahrenen Regionalligamannschaft VC 97 Staßfurt abnehmen. Dabei schien alles gut zu funktionieren.

Im ersten Satz gingen die Gastgeberinnen gleich in Führung, konnten sich aber nicht groß absetzen. Beim 14 : 12 folgten einige Unkonzentriertheiten und schon war Staßfurt ran, ließ die Magdeburgerinnen bis zum 18 : 18 nicht mehr los. Dann wieder Probleme in der USC-Annahme. Sie war unpräzise und dadurch schafften es die Angreifer nicht, den Wechsel klar zu machen. Der VC 97 konnte sechs Punkte in Folge erzielen. Die USC-Frauen holten kaum auf, so dass der Satzgewinn für die Staßfurterinnen gesichert war ( 20 : 25 ).

Im zweiten Satz starteten die Magdeburgerinnen mit noch mehr Biss und Kampfgeist. Platzierte Aufschläge, vor allem von Melanie Gruhne und Catharina Zich, setzten den Gegner unter Druck. Auch die schnellen Angriffskombinationen mit Julia Flach sprachen für die Gastgeber, denn der hielt konstant die Führung fest. Doch stellten sich die Elbestädterinnen in der Abwehr zu spät auf gelegte Bälle ein und in den entscheidenden Phasen war der Block nicht stabil genug. So schien das alte Leiden die USC-Damen zu erfassen – am Ende fehlte einfach das Durchsetzungsvermögen ( 23 : 25 ). Im dritten Durchgang dann der Einbruch. Konzentrationsmängel in der Annahme und im effektiven Angriffsabschluss schenkten dem VC 97 die Punkte ( 11 : 25 ).

" Insgesamt zeigen wir eine gute Mannschaftsleistung, aber leider gibt es immer noch Phasen, wo das Team sowohl im Angriff als auch in der Annahme scheitert und der Gegner davonmarschiert ", resümierte USC-Trainer Matthias Waldschik.

Am nächsten Sonntag machen sich die Magdeburgerinnen auf nach Berlin. Der Marzahner VC steht auf dem Plan. Bleibt nur zu hoffen, dass die USC-Damen nicht den Mut verlieren und weiter kämpfen.

USC : Bechmann, Bensch, Bürger, Flach, Gruhne, Lohfink, Mutzeck, Schwab, Zich, Zschiesche.