Berlin / Magdeburg ( hoe ). Die USC-Volleyballer verloren ihr Regionalliga-Spiel bei Rotation Prenzlauer Berg mit 0 : 3 ( 20, 22, 17 ).

" Ihr wolltet wohl nicht gewinnen .... ?" Diese mehr rhetorisch gemeinte Frage von Berlins Kapitän Mario Göbert deutet schon an, woran es bei den Magdeburgern an diesem Tag gelegen hatte, nämlich an der Chancenverwertung vor allem nach abgewehrten Bällen.

Ganz anders hingegen die Gastgeber, die besonders über die Mitte nicht zu halten waren und damit für reichlich Frust bei den Magdeburgern sorgten. Der Block des USC, und hier insbesondere der Mittelbereich, waren zu oft zu spät oder zu weit weg vom Gegenspieler, und so kassierte der Gast besonders in den engen Phasen der Sätze unnötige Punkte. Da es auch in den anderen Bereichen zu viele kleine Schnitzer gab, machte der USC es den Gastgebern insgesamt zu einfach.

Zudem musste auch in personeller Hinsicht beim USC kurzfristig umdisponiert werden, da neben Nils Opitz und Thomas Maßel ( krankheitsbedingt ) auch noch Kapitän Frank Nahrstedt kurzfristig berufsbedingt absagen musste. Allein an Mittelblockern mangelte es der Mannschaft nicht. Mit Frost, Vogler, Beyer, Meineke und Noack standen gleich fünf Spieler zur Auswahl, wobei Michael Frost auf die Diagonalposition wechselte und hier als einziger Spieler an diesem Tag eine überzeugende Leistung ablieferte.

Da die Elbestädter immer zu Beginn der Sätze in der Annahme schwächelten, liefen sie in jedem Spielabschnitt erst einmal einem Rückstand hinterher, der aber auch immer wieder aufgeholt oder zumindest stark reduziert wurde. Doch den entscheidenden Schritt schafften die Magdeburger nie.

Ob beim 16 : 18 im ersten Satz, als sie den Anschlusspunkt verpassten, oder bei der 15 : 14-Führung in Durchgang zwei, der weitere Ausbau des Vorsprungs trotz mehrerer Chancen gelang nicht, den USC-Akteuren fehlte entweder das nötige Durchsetzungsvermögen oder individuelle Fehler verhinderten den Erfolg, wobei man den Magdeburgern zumindest in kämpferischer Hinsicht nichts nachsagen kann.

Die Hausherren nahmen die Punkte jedenfalls gerne mit, und der USC steckt mit nunmehr 0 : 8 Punkten noch mehr im Tabellenkeller.

USC : Ziskins, Vogler, Schulz, Noack, Meineke, Kliefoth, Hagemeier, Frost, Beyer.