Magdeburg ( rsc ). Je sechs Vertreter der Fußball-Landesklasse und der -Stadtliga sowie vier Teams aus der 1. Stadtklasse, so setzt sich das Achtelfi nale des Fußball-Stadtpokales im Männerbereich zusammen. Am Wochenende kommen sieben der acht Begegnungen zur Austragung. Einzig das " Spiel des Tages " zwischen den Landesklasse-Mannschaften des MSV 90 Preussen II und des TuS 1860 Neustadt wird zu einem späteren Zeitpunkt ausgetragen, da die Preussen-Reserve am Wochenende zunächst noch einmal als Titelverteidiger im Landespokal teilnehmen kann.

Da die restlichen vier Landesklassemannschaften vor lösbaren Auswärtsaufgaben stehen, steht eine reine Stadtligapartie im Mittelpunkt des Interesses des Achtelfi nales. An der Dodendorfer Straße kommt es um 15 Uhr zum Pokalduell zwischen dem aktuellen Spitzenreiter der Stadtliga Roter Stern Sudenburg und dem Tabellenzweiten SG Handwerk II. Beide Teams trafen am 4. Spieltag der Liga bereits aufeinander. Damals allerdings am Umfassungsweg. Da behielt die Handwerk-Reserve knapp mit 3 : 2 die Oberhand. Da die erste Mannschaft der Handwerker spielfrei ist, kann mit der einen oder anderen Verstärkung aus dem Landesligakader der Neustädter gerechnet werden.

Ein weiteres reines Stadtligaduell liefern sich der derzeitig überraschend auf dem letzten Rang platzierte BSV 79 und der Tabellenachte FC Zukunft. Beide sind in der Liga mit ihren gegenwärtigen Platzierungen nicht zufrieden, sehen den Pokal sicherlich als Wiedergutmachung ( 15 Uhr ).

Auf die leichte Schulter dürfen die vier Landesklasseteams ihre morgigen Kontrahenten keinesfalls nehmen. Da muss die " Rasselbande " des MSV Börde bereits um 12. 30 Uhr beim aktuellen Spitzenreiter des 1. Stadtklasse, dem BSV 79 II, Farbe bekennen.

Allesamt um 15 Uhr greifen die restlichen Teams ins Geschehen ein. Auf die leichte Schulter darf Germania Olvenstedt seine Aufgabe beim SSV Besiegdas, gegenwärtig Dritter der 1. Stadtklasse, nicht nehmen.

Da dürfte der SV Arminia beim Tabellenzehnten der 1. Stadtklasse, dem SV Pechau, schon vor einer leichteren Aufgabe stehen. Wenngleich ein Unterschätzen der Pechauer schon der Anfang vom Ausscheiden der Buckauer wäre.

Der letztjährige Landesligist SV Fortuna muss ebenfalls um 15 Uhr bei der zweiten Mannschaft von Germania Olvenstedt antreten. Da gilt es von Beginn an hellwach zu sein, um eine denkwürdige Überraschung zu verhindern.

Erst am Sonnatg ab 12. 30 Uhr treffen im GutsMuths-Stadion der HSV Medizin ( 1. Stadtklasse ) und der Stadtligist Fermersleber SV aufeinander, wobei die Südoster als Favorit gelten.