Magdeburg ( hoe ). In der Volleyball Regionalliga Nordost der Männer unterlag der USC Magdeburg am Wochenende bei den Reinickendorfer Füchsen klar und deutlich mit 0 : 3 ( -18, -15, -23 ) und wartet damit weiter auf den ersten Saisonsieg.

Auch gegen den favorisierten USV Potsdam hatten die Magdeburger vor Wochenfrist mit 0 : 3 verloren. Dennoch schienen im Vergleich zur aktuellen Niederlage gegen die Reinickendorfer Füchse zwei völlig verschiedene Teams des USC auf der " Platte " gestanden zu haben, obwohl man in identischer personeller Besetzung aufl ief.

Auf jeden Fall erreichten die Gäste nicht annähernd die guten statistischen Werte des Potsdam-Spiels, ließen auch im kämpferischen Bereich einiges zu wünschen übrig.

Von Beginn an spielten sich die Gastgeber in einen regelrechten Rausch und präsentierten sich als wahre Hausherren. Dies aber nur, weil die Magdeburger nicht entsprechend dagegen hielten. Einzig Kapitän Frank Nahrstedt sorgte durch Einzelaktionen im Angriff für vorübergehenden Hoffnungsschimmer. Bei 11 : 20 im ersten bzw. 13 : 21 im zweiten Durchgang ging es dann aber nur noch um Ergebniskosmetik.

Da auch der dritte Durchgang mit 0 : 6 durch schwaches, nicht zwingendes Angriffsspiel und einige individuelle Fehler bedingt nicht gerade förderlich für den USC begann, schien noch Schlimmeres einzutreten. Wenigstens jetzt schienen die Elbestädter etwas zu kämpfen, wehrten sich teilweise erfolgreich gegen die Reinickendorfer. Nach 16 : 18 erreichte

man beim 18 : 18 wieder den Ausgleich und egalisierte gleich anschließend auch einen Zwei-Punkte-R ückstand zum 20 : 20. Eine unglückliche Aktion des USC und ein gut herausgespielter Punkt der " Füchse " führten dann aber nach dem 22 : 22 zum ersten Matchball der Berliner, den die Magdeburger zwar noch einmal abwehren konnten. Den folgenden Ballwechsel sicherten sich dann aber wieder die Hausherren.

Mit dieser bitteren Niederlage stecken die Mannen um USC-Trainer Hendrik Oelze nun vollends im Abstiegskampf und die Alarmglocken haben schon ziemlich heftig angefangen zu läuten.

In personeller Hinsicht ist aber die erste Entlastung eingetroffen, da mit Kliefoth, Maßel und Noack erneut drei Spieler gesundheitsbedingt nicht auflaufen konnten. Mit dem Zwei-Meter-Mann Markus Vogler vom österreichischen Zweitligisten VC Wolfurt steht den Magdeburgern bereits ab dem nächsten Spieltag ein weiterer Spieler zur Verfügung. Er bekam in Berlin natürlich gleich den " besten " Eindruck von seinem zukünftigen Team.

USC Magdeburg : Beyer, Frost, Hagemeier, Meineke, Nahrstedt, Opitz, Schulz, Ziskins.