In der 2. Handball-Bundesliga Nord der Frauen ist der HSC 2000 Magdeburg am morgigen Sonntag ( 16 Uhr / Mittellandhalle Barleben ) Gastgeber für den verlustpunktfreien Spitzenreiter SG Handball Rosengarten.

Von Carsten Krüger

Magdeburg. Nach zuletzt zwei Siegen aus den letzten beiden Spielen zeigt aber auch bei den Gastgebern die Formkurve nach oben, so dass es gegen die Vertretung aus Niedersachsen zum erwartet spannenden Spitzenspiel kommt.

Das Gästeteam von Trainer Martin Hug startete auch in dieser Spielzeit gewohnt souverän und will nun beim Gastspiel in Barleben möglichst eine gute Figur machen. Dabei mussten die Luchse vor der Saison mit den Abgängen von Julia Harms sowie Top-Torjägerin Manja Görl zwei echte Wermutstropfen hinnehmen, die bisher zwar personell noch nicht 100-prozentig kompensiert werden konnten, aber den Erfolg der Niedersachsen kaum schmälerten. Ganz im Gegenteil, denn mit Sandra Heinzelmann, Elena Nendza sowie Natascha Kotenko rangieren derzeit gleich drei Spielerinnen auf den vorderen Plätzen der Torjägerliste.

Zudem konnte mit Turid Arndt eine erfahrene Torfrau gewonnen werden, die der ohnehin schon guten Abwehr zusätzlich noch mehr Sicherheit verschafft. Alles in allem sind die Gäste in diesem Jahr vor allem in der Breite besser aufgestellt, was es jedem Gegner noch schwerer macht, sich auf die Rand-Hamburger einzustellen.

Doch auch beim Gastgeber aus Sachsen-Anhalt geht es nach den letzten Spielen weiter aufwärts. Nachdem die Bandits im letzten Spiel eine wirklich gute erste Halbzeit boten und lediglich im zweiten Spielabschnitt gegen Travemünde etwas einbrachen, wird die Partie gegen die Handball-Luchse ein ganz anderes Kaliber. Dann wird der Subocz-Sieben nämlich alles abverlangt werden, wobei vor allem der Abwehr erneut das Hauptaugenmerk zukommt. Diese stand zuletzt im Pokal gegen Fritzlar und gegen Travemünde phasenweise richtig gut und glänzte im Zusammenspiel mit Torfrau Pauline Radke. Genau da müssen die Elbestädterinnen nun ansetzen, um den Gästen Paroli bieten zu können.

Doch auch im Angriff bestehen bei den Bandits noch große Reserven, denn zuletzt war eine hohe Toreffektivität bei den Subocz-Schützlingen Mangelware. Hier sieht auch Trainer Grzegorz Subocz noch die größte Steigerungsmöglichkeit : " Die Abwehrleistung war in den letzten Spielen über weite Strecken ordentlich, dennoch haben wir im Angriff viel zu viele Bälle unnütz weggeworfen, daran müssen wir noch arbeiten. "

Erschwerend kommt hinzu, dass Torfrau Pauline Radke, sowie Yvonne Sachse gesundheitlich angeschlagen sind und auch hinter Franziska Bartl derzeit noch ein Fragezeichen steht, da sie noch mit Oberschenkelproblemen zu kämpfen hat.

Anwurf ist am morgigen Sonntag um 16 Uhr in der Mittellandhalle in Barleben.