Sudenburg. Der MSV Preussen kassierte am Wochenende in der Fußball-Verbandsliga gegen den FC Grün-Weiß Wolfen eine 0 : 3 ( 0 : 0 ) -Heimniederlage.

Dabei begann der Gastgeber engagiert, wollte unbedingt die Vorgabe von Trainer Dirk Hannemann umsetzen und die drei Punkte in Magdeburg behalten. Bereits nach 60 Sekunden hatte Torsten Kühnast die erste Gelegenheit zur Führung, doch sein Kopfball strich knapp am Pfosten vorbei. Eine Minute später verfehlte ein Ball von Marcus Rasche das Gästetor. Dann wurde ein Schuss von Thomas Schulz von der Linie geholt ( 24. ). Wiederum Kühnast verfehlte das Tor aus zwölf Metern nur knapp ( 30. ).

Erst danach wurden auch die Wolfener nach vorn aktiv, hatten durch Dan Lochmann ihre ersten beiden Möglichkeiten ( 33 ., ( 34. ), doch es blieb zur Pause beim 0 : 0.

Die ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit spielten sich nur zwischen den Strafräumen ab, Torraumszenen blieben Mangelware. Dann bot sich den Gästen die erste Chance, doch Preussen-Keeper Robert Sträter parierte den Kopfball von Andreas Mieth aus sechs Metern reaktionsschnell ( 65. ). In der 70. Minute nutzte dann aber Lochmann eine Unaufmerksamkeit der Preussen zum 0 : 1, als er Sträter aus acht Metern überwinden konnte.

Danach machten die Preussen ihre Abwehr auf, wollten auf den Ausgleich drängen. Aber viel kam dabei nicht heraus. Zwar hatte Alexander Siemke mit einem Freistoß aus 20 Metern noch eine Möglichkeit, doch Gästetorwart Robert Hahn parierte den Ball.

In der Folgezeit nutzten die Grün-Weißen die sich nun bieten Räume konsequent und kamen noch zu einem Doppelschlag. Zunächst konnte Peter Dragoun aus dem Gewühl heraus aus etwa sieben Metern Torentfernung das 0 : 2 markieren ( 78. ), dann setzte Tim Hebesacker mit einem Flachschuss zum 0 : 3 den Schlusspunkt für den vorjährigen Oberligisten aus der Filmstadt ( 81 ).

Nach Spielschluss lautete das Fazit des sichtlich enttäuschten Preussen-Trainers Dirk Hannemann : " In der ersten Halbzeit haben wir es wieder einmal vergessen, das Tor zu machen. Im zweiten Spielabschnitt haben wir dann eindeutig zu wenig Druck gemacht, um die Wolfener ernsthaft zu gefährden. "

Während Wolfen sich mit dem letztlich ungefährdeten 3 : 0-Erfolg auf Platz drei hinter Sandersdorf und Stendal verbesserte, rutschten die Preussen auf Rang elf ab. Am kommenden Wochenende muss die Hannemann-Elf zum wiedererstarkten 1. FC Lok Stendal reisen. Das dürfte sicherlich ein heißer Tanz werden.