Neu-Olvenstedt ( mhe ). Ohne wirklich zu glänzen, siegten die Oberliga-Handballer des BSV 93 am Sonntag zum Oberligaauftakt in einer teilweise hart umkämpften Partie mit 27 : 24 ( 17 : 17 ) gegen den HSV Haldensleben.

Den ersten Treffer des Spiels konnten die Gäste dank eines Siebenmeters erzielen. Doch dann nahmen die Hausherren das Heft des Handelns in die Hand. Besonders Sebastian Kolberg und Ronny Thiele konnten beim BSV von der linken Angriffsseite aus Akzente setzen. Als Folge führte der BSV bereits 5 : 1, bevor die Gäste erste Lücken im BSV-Abwehrverband fanden. Durch Unkonzentriertheiten musste der BSV sogar den 5 : 4-Anschlusstreffer hinnehmen.

Nach Zwischenständen von 7 : 4 und 8 : 8 gingen die Gastgeber mit einer 14 : 12-Führung in die Halbzeitpause. Dass es sich um eine teilweise sehr hart umkämpfte Partie handelte, zeigen die zwei Roten Karten ( BSV - John Bade, HSV - Lucas Krug ) noch vor dem Seitenwechsel.

Im zweiten Spielabschnitt setzte der BSV sein effektives Angriffsspiel fort, führte 16 : 13. Doch die Gäste ließen nicht locker und wurden dafür mit dem erneuten Ausgleich belohnt ( 17 : 17 ). Bis zum 19 : 19-Zwischenstand blieben beide Mannschaften dann auf Augenhöhe. Insbesondere der BSV-Angriff wirkte in dieser Phase teilweise fahrig und unstrukturiert. Als man in der Abwehr zulegen konnte und die BSV-Tormänner einige gute Einwurfmöglichkeiten der Gäste vereitelten, setzten sich die Hausherren erneut ab ( 24 : 20 ).

Dank einiger gelungener Einzelaktionen bauten die Neu-Olvenstedter ihre Führung von 24 : 22 auf fünf Tore aus ( 27 : 22 ). Dabei hatte man den HSV-Schützen endgültig den Zahn gezogen und ließ kein geordnetes Aufbauspiel beim Gast mehr aufkommen.

Bis zum Schlusspfiff spulte der BSV sein Programm herunter. Ohne eine gegnerische Führung hinnehmen zu müssen, gewannen die Hausherren letztlich verdient mit 27 : 24, boten dabei jedoch eindeutig Raum für Verbesserungen.

Am kommenden Sonnabend genießt der BSV 93 nochmals Heimrecht und empfängt den Liganeuling TuS 1947 Radis.

BSV 93 : Ch. Fredow, F. Fredow – Bade 1, Berger 1, Heinicke 1, B. Hoffmann 3, M. Hoffmann, Kamm 1, Koch, Kolberg 9 / 2, Nowak 5 / 2, Pethe 2, Thiele 4 / 1.