Berlin / Magdeburg. Da war mehr drin, so Trainer Henrik Petzold nach den beiden Tagen bei AdW-Traditionsturnier in Berlin. In fünf Spielen konnten die Regionalliga-Basketballerinnen des USC testen, wenn auch nicht alle Spielerinnen zur Verfügung standen.

Neu für den USC ist in der kommenden Saison nach dem Wechsel aus der II. Regionalliga West in der II. Regionalliga Ost die Gegnerschaft. Mit dem Wechsel verkürzen sich die Fahrwege, außer nach Greifswald, doch erheblich.

Alle Mannschaften beim AdW-Turnier, außer Göttingen, werden dann auch Gegner in der Liga sein. Bei allen Turnierspielen hatten die USC- Damen Centervorteile mit Pollack und Kämpfe. Unterstützt wurden beide noch durch die gute Reboundarbeit der Außen.

Dagegen kam von der Außenreihe zu wenig, gab es kaum Korberfolge von den Dreier–Positionen. Die beiden besten Dreierwerfer der Mannschaft standen dem Trainer nicht zur Verfügung. Keilwitz, bereits wieder im Lande, weilte zum Auslandspraktikum in Australien und Gerecke hält sich noch längere Zeit zum Auslandssemester in Riga auf.

In allen Spielen brauchten die USC-Damen eine lange Anlaufzeit. Das Fehlen von Vorbereitungsspielen und mangelhafte Trainingsbeteiligung machten sich doch bemerkbar. Körperlich und spielerisch war man allen Gegnern gleichwertig. Besonders das Zusammenspiel von Center und Außen wurde vom Publikum mit Beifall bedacht.

So besiegte der USC Spandau ( 43 : 22 ), Göttingen ( 41 : 34 ), AdW Berlin ( 39 : 25 ) und unterlag Zehlendorf ( 29 : 39 ) und Basket Berlin ( 23 : 26 ) nur knapp.

Eine gute Defensivarbeit ( Hosse ) erfreute den Trainer.

USC : Pollack 45, Kämpfe 26, Stöhr 20, Henck 18, Hosse 18, Resch 16, Stendel 16, Karl 16.