Sudenburg ( smu / hma ). Kleiner Dämpfer für den MSV Preusen in der Fußball-Verbandsliga. Die Hannemann-Schützlinge kamen gestern Nachmittag auf eigenem Platz gegen Grün-Weiß Piesteritz nicht über ein 2 : 2 ( 2 : 2 ) hinaus.

Die Gastgeber fanden zunächst überhaupt nicht ins Spiel, hatten Glück, dass Kevin Gerstmann ( 6. Minute ) und Tim Körnig ( 7. ) sowie Ladislav Stefke ( 14. ) das Tor verfehlten. Mit dem ersten gescheiterten Angriff gingen dann die Preussen 1 : 0 in Führung, als Nils-Oliver Göres sich rechts durchsetzte, Steve Röhl bediente und dieser GW-Keeper Jan Lindemann noch vernaschte ( 25. ). Als dann Alexander Siemke nur sieben Minuten später eine schnellen Angriff über Röhl und den später angeschlagenen Virginijus Dapkus aus 16 Metern zum 2 : 0 abschloss, schien die Vorentscheidung gefallen. Doch die Grün-Weißen schlugen noch vor der Pause zurück. Obwohl die Hausherren vor dem eigenen Tor eine 5 : 2-Überzahl besaßen, kam Benjamin Witt aus 18 Metern unbedrängt zum Schuss und erwischte Preussen-Torwart Robert Sträter auf dem falschen Fuß – 2 : 1 ( 33. ). Nur 60 Sekunden später rettete Sträter gegen den durchgebrochenen Stefke, war dan aber nach Bossmanns zu kurzer Kopfballrückgabe gegen den dazwischen spritzenden Stefke machtlos – 2 : 2 ( 42. ). Im zweiten Abschnitt gab es kaum noch Torchancen. Erst als Wellington in der Schlussphase auf der Linie gegen Torsten Kühnast ( 83. ) und dann gegen Siemke ( 88. ) rettete, kam noch einmal etwas Stimmung auf.

" Wir haben heute keinen guten Tag gehabt. Da gehen wir mit Glück 2 : 0 in Führung, um danach das Spiel aus der Hand zu geben. Die Grundordnung wurde einfach nicht gehalten. Alles, was uns zuletzt auszeichnete, fehlte heute ", meinte Preussen-Trainer Dirk Hannemann nach dem Schlusspfiff.