Löderburg / Magdeburg. Eine Saison, wie sie die Triathlon-Landesliga noch nicht gesehen hat, ging am Sonntag in Löderburg zu Ende. Am Ende heißt der Sieger zwar zum dritten Mal in Folge Magdeburger Triathlon Club. Doch so leicht, wie in den letzten Jahren wurde es den MTC-Athleten in diesem Jahr nicht gemacht. Mit dem Tangermünder LV, der sich mit dem Hallenser Jens Abraham verstärkt hatte, war plötzlich ein ebenbürtiger Gegner aufgetaucht, der zeitweise sogar die Tabellenspitze übernahm. Am Ende machte sich die größere Zahl an Leistungsträgern bei den Magdeburgern bezahlt. Da die Tangermünder die komplette Saison mit nur drei echten Spitzen bestritten, bedeutete eine Verletzung Abrahams letztlich den Sieg für den MTC.

Am Sonntag waren es dann mit Dirk Selle, Ulf Starke und Christian Gramm die Routiniers, die nochmal die volle Punktzahl holten und den Sieg perfekt machten. Nach guten Schwimmleistungen auf dem 750-Meter-Dreieckskurs gingen Gramm, Starke und Selle als 10 ., 15. und 21 auf die 23-km-Radstrecke, die zum Scharfrichter werden sollte. Wind der Stärke 4 blies den Athleten auf zwei Dritteln der Strecke als Kantenwind erst von rechts und dann von links auf einer stetig ansteigenden Strecke entgegen, so dass selbst bei den Schnellsten nach zwei Dritteln der Strecke gerade mal ein Schnitt von 33 km / h auf dem Tacho stand. Auf den letzten acht Kilometern ging es dann mit knapp 70 km / h dem Ziel entgegen. Wie gemacht für die drei vom MTC : Gramm fuhr bis auf zwei, Starke auf sechs und Selle auf zehn vor und alle drei hatten auch auf ihrer eher ungeliebten Schlussdisziplin – dem 5-km-Lauf – noch genug Körner übrig, um nicht zu viele Plätze gegen die Fliegengewichte aus den jüngeren Altersklassen zu verlieren. So kam Gramm auf Platz 5, Starke auf 7 und Selle mit 13 noch vor dem besten Tangermünder Rarek ins Ziel. Der Ligasieg konnte sofort und ohne Rechnerei gefeiert werden.

Der USC war noch einmal mit allem, was er hat angereist, um den zuletzt doch noch wackelnden dritten Platz gegen Sangerhausen und Ebendorf zu verteidigen.