Thomas Dybiona vom Magdeburger SV 90 erkämpfte sich bei der Masters-WM der Freistilringer im türkischen Ankara in der Klasse bis 130 kg die Bronzemedaille. Es war das sechste WM-Edelmetall für den Elbestädter. Sein Vereinskamerad Mario Ladewig ( 63 kg ) wurde Siebter.

Ankara / Magdeburg. Aus 31 Nationen kamen die insgesamt 413 Teilnehmer, unter ihnen sogar ehemalige Weltklasseringer. Mit Thomas Dybiona und Mario Ladewig hatten sich zwei Magdeburger mit ihren Platzierungen bei den German- Masters einen Startplatz in der deutschen Auswahlmannschaft erkämpft. Während Dybiona als bereits fünffacher Medaillengewinner ( zweimal Vizeweltmeister und dreimal Bronze ) in den vergangenen Jahren auch diesmal Edelmetall fest im Visier hatte, ging Ladewig als Debütant auf die WM-Matte.

In der Gewichtsklasse bis 130 kg bewarben sich mit Dybiona sieben Ringer um den diesjährigen WM-Titel und mit der erkämpften Bronzemedaille gelang ihm sein Vorhaben Medaillengewinn recht überzeugend. Mit einem starken Teilnehmerfeld ( 15 Sportler ) hatte sich Ladewig in der Kategorie bis 63 kg auseinanderzusetzen und belegte am Ende Rang sieben.

Im ersten Kampf stand Dybiona dem Türken Melek Unlu gegenüber, den er nach Rundenverlust in der ersten Runde am Ende mit 2 : 1 nach Punkten besiegte. Damit hatte der recke von der Elbe die Tür in Richtung Medaille bereits weit aufgestoßen.

Danach ging es gegen den Türken Ahmet Özbege hart zur Sache. Nach gutem Kampf musste sich der Magdeburger dann nach einer Kontertechnik des Türken noch auf Schultern beugen. Während sich Dybiona trotz dieser Niederlage die Bronzemedaille gesichert hatte, wurde der Türke am Ende mit einem weiteren Sieg im Finale Weltmeister.

Mit diesem ausgezeichneten Ergebnis fügte der MSV-Athlet seiner bereits ansprechenden Erfolgsbilanz einen weiteren hervorragenden internationalen Erfolg hinzu. In seiner beeindruckenden Medaillensammlung kann er nun bereits auf sechsmal Edelmetall bei den Masters-Weltmeisterschaften der letzten Jahre verweisen.

Insgesamt 15 Ringer bewarben sich in der Kategorie bis 63 kg um den Weltmeistertitel. Das Los wollte es, das Dybionas Mannschaftskamerad Mario Ladewig gleich im ersten Kampf gegen den Titelverteidiger Mehmet Ozmus aus der Türkei auf die Matte musste und seinen Auftaktkampf nach Punkten verlor. Da der Türke sich bis ins Finale vorkämpfte, hatte der Magdeburger über die Hoffnungsrunde noch die Chance auf eine gute Platzierung.

Dort stand der Magdeburger dann dem Japaner Rikiya Katsume gegenüber. Nach gutem Kampf gab Ladewig die Runden jeweils knapp ab und verlor nach Punkten. Während der Japaner am Ende Fünfter wurde, beendete der WM-Debütant vom Magdeburger SV 90 das Turnier auf Rang sieben.