Fußball-Regionalligist Germania Halberstadt sicherte sich am späten Freitagabend bei der zwölften Auflage des traditionsreichen Hallenturniers um den "Kroschke-Cup" erstmals den Siegerpokal.
Stadtfeld l Die Vorharzer setzten sich im Finale gegen Cupverteidiger Eintracht Braunschweig II im Neunmeterschießen mit 3:2 durch, nachdem es zuvor in der regulären zehnminütigen Spielzeit 1:1 (Tore: Arayici/Beck) gestanden hatte. Im fälligen Strafstoßschießen trafen dann nur die Braunschweiger Kodes, der im Vorjahr die Torjägerkanone gewann, und Papaefthimiou, während für die Halberstädter Florian Eggert, Christopher Handke und der dänische Neuzugang Nils-Peter Mörck erfolgreich waren.
Germanias Aufstiegscoach Andreas Petersen wurde am Freitag nur einmal aktiv, klatschte während der Siegerehrung von der Zuschauertribüne begeistert Beifall, während er das Coaching im Turnierverlauf seinem Assistenten Enrico Gerlach überließ.
FCM blamiert sich
Der 1. FC Magdeburg blamierte sich nach einer starken Vorrunde mit vier Siegen und 14:1 Toren im weiteren Turnierverlauf einmal mehr, unterlag Braunschweig im Halbfinale sang- und klanglos mit 1:4 (Rodrigues erzielte als "Fliegender Torwart" den Ehrentreffer der Blau-Weißen). Nur in diesem Vorschlussrundenspiel waren dann auch einmal die FCM-Fans in der Halle zu hören, ansonsten bestimmte über weite Strecken der mitgereiste Eintracht-Anhang in jeder Beziehung die Szenerie.
Gewann der FCM im Vorjahr wenigstens noch das Neunmeterschießen um Platz drei gegen die eigene Zweite, die diesmal nicht eingeladen war, was zumindestens die FCM-Ultras verschnupfte, so dass diese dem Turnier fernblieben, unterlagen die Thielemann-Schützlinge diesmal dem VfB Ottersleben mit 1:2 vom Punkt. Oliver Feldheim schoss das Platz drei bedeutende letzte Tor der Ottersleber.
Detlef Ullrich, Sportlicher Leiter des FCM, redete nach dem enttäuschenden Abschneiden auch nicht lange um den heißen Brei: "Nachdem wir in der Vorrunde noch richtig guten Fußball spielten, war das Halbfinale enttäuschend. Wenn du das gewinnst, bist du zumindest schon einmal Zweiter. Das war wohl nicht allen klar. Vielleicht hat aber auch etwas die Anspannung gefehlt, denn immerhin lagen zwischen unserem letzten Gruppenspiel und dem Halbfinale gut anderthalb Stunden, doch eine Entschuldigung kann das nicht sein."

Mehr als Farbtupfer
Die SCM-Handballer bildeten diesmal mehr als einen Farbtupfer. In der Vergangenheit zumeist "abgeschossen" und somit sang- und klanglos ausgeschieden, feierten sie gegen die SG Handwerk einen umkämpften 4:3-Erfolg. Während René Fleck alle drei Handwerk-Tore markierte, trafen Robert Weber (fehlte nur das Einspiel der Almdudler-Polka), Präsident und Ex-Regionalliga-Kicker Dirk Roswandowicz, der im Gegensatz zum Vorjahr diesmal randurfte, Bennet Wiegert vom Neunmeterpunkt und Rekonvaleszent Philipp Weber für die Grün-Roten. Umkämpft war diese Partie allemal, so kassierten Handwerker André Petersdorf sowie Damir Doborac Zeitstrafen, doch insgesamt hatten die Schiedsrichter Felix-Benjamin Schwermer, Christian Naujocks und Marco Uhlmann das Geschehen jederzeit im Griff. Nur Otterslebens Neuzugang Patrick Podehl verlor die Nerven, sah nach Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte.

Verloren gingen auch zwei Spielbälle allein in der Vorrundenbegegnung SV Fortuna gegen Braunschweig, einer verschwand unter der Hintertor-Tribüne, der andere landete wenig später in der Dachkonstruktion.
Ansonsten gab es praktisch aber nur Gewinner. Dazu werden auch wieder die Angehörigen des Vereins schwerstkranker Kinder und ihrer Eltern gehören, der sich wieder über eine vierstellige Euro-Zuwendung freuen darf. Bevor nach einem langen Turnierabend endgültig das Licht in der Gieselerhalle ausging, konnte der Verein Kroschke-Cup e.V. um dessen Vorsitzenden Guido Herzog und Cheforganisator Heiner Laugisch ein erstes positives Fazit ziehen.
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Dabei liegt die Lösung doch auf der Hand.Ein rechtzeitig angemeldetes Dorffest und die Sache hätte sich erledigt.Lernt man doch schon im Physikunterricht...wo Einer ist kann kein anderer sein....
Ich kann mich der Meinung von Herrn Müller nur anschließen. Der Begriff Arena für eine Sporthalle ist doch arg übertrieben. Bode-Sporthalle scheint mir da besser geeignet, denn die Bode gehört zu Oschersleben und ist ja nicht weit weg. Das der Vorschlag der Bewos an erster Stelle landet gibt mir zu denken. Vielleicht ist auch eine Kombination zur BEWOS-Sporthalle überlegenswert.
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